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14.11.03 , 14:27 Uhr
CDU

Uwe Eichelberg: Teure Wahlkampfselbstdarstellung statt Marketings trategie

Nr. 489/03 14. November 2003


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de

Wirtschaftspolitik Uwe Eichelberg: Teure Wahlkampfselbstdarstellung statt Marketingstrategie Auf scharfe Kritik bei der CDU stößt die geplante Standortmarketing- und Imagekampagne der Landesregierung. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU- Landtagsfraktion, Uwe Eichelberg, MdL, bezeichnete zwar die Idee für eine Marketing-Strategie als erfolgversprechend und sinnvoll, das vorliegende Kommunikationskonzept des Wirtschaftsministers ist nach seinen Worten hingegen lediglich ein „teurer Papiertiger“.
Besonders kritisch sieht Eichelberg, dass auf eine Imagekampagne zugunsten einer „Kommunikationskampagne“ verzichtet werde, die sich nach Angaben der Landesregierung vorrangig auf Bestandspflege konzentrieren solle. Eichelberg: „Und dafür sollen über eine Mio Euro ausgegeben werden?“ Eichelberg erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass ausreichend Materialien (u.a. Filme und teure Broschüren zur Expo etc.) vorhanden seien, die kaum genutzt würden. Selbst der mit hochwertiger Technik ausgerüstete Info-Bus rostet nach den Worten Eichelbergs unbenutzt seit Jahren „auf dem Hof“. Ebenso erinnert Eichelberg den Minister daran, dass gemäß Aussage des Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust zur Zeit ein Imagestandort-Marketingkonzept für den Wirtschaftsraum Hamburg und Schleswig- Holstein ausgearbeitet würde.
Eichelberg: „Wenn der Minister ankündigt, dass das von seinem Haus gewünschte Kommunikationskonzept durch eine Standortinitiative gemeinsam mit der Wirtschaft begleitet werden soll, so fragt man sich nach der Kostenteilung, die ja schon bei der Weltausstellung nicht zu den gewünschten Erfolgen führte.“ Weiterhin fragt Eichelberg: „Warum genügen eigentlich nicht die Standortanalysen und Vorschläge, die anlässlich der Weltausstellung erfolgten? Waren diese etwa sinnlos?“ Insgesamt bewertet Eichelberg das vorliegende Konzept des Wirtschaftsministers als „peinlich“. Es schade in seiner Bescheidenheit dem Standort Schleswig-Holstein mehr als es ihm nütze. Eichelberg abschließend: „Wenn man schon kein Geld zur angemessenen Messeunterstützung von mittelständischen Unternehmen hat, kann man nicht an anderer Stelle über eine Mio. Euro derartig verpulvern!“ Anderenfalls sei das „Kommunikationskonzept“ der Regierung nichts weiter als ein steuerfinanziertes Wahlkampfpapier zur Landtagswahl.

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