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10.12.03 , 12:47 Uhr
B 90/Grüne

Angelika Birk zu Vergleichsarbeiten an Schulen

Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 16 – Vergleichsarbeiten an Schulen Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin Telefax: 0431/988-1501 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Angelika Birk: Internet: www.gruene-landtag-sh.de

Nr. 328.03 / 10.12.2003

Bildungsstandards und Vergleichsarbeiten dürfen kein Auslese-Instrument sein!
Das Schulsystem muss auf den Prüfstand - und nicht die SchülerInnen! Die viel geprie- senen Bildungsstandards sind nicht das Allheilmittel für die Probleme, an denen das deutsche Schulsystem krankt. Bildungsstandards sind ein Instrument, nicht die Lösung. Es kommt darauf an, wie Bildungsstandards verwendet werden.
Bildungsstandards müssen die Schulen in die Pflicht nehmen, wirklich jedem Schüler das geforderte Mindestmaß an Wissen und Kompetenzen zu vermitteln. Sie sollen nicht für Schulrankings herhalten und schon gar nicht einzelne Schüler bewerten! So können Bil- dungsstandards mehr soziale Gerechtigkeit schaffen.
Die Kultusministerkonferenz will allerdings Regelstandards einführen. Leistungen von Schülern, die das geforderte Niveau nicht erreichen, werden so nicht mehr erfasst. Damit werden nur Defizite untersucht, anstatt eine Strategie zur gezielten Förderung von Schu- len und SchülerInnen zu entwickeln.
Der FDP-Antrag geht noch einen Schritt weiter und verfolgt offen das Ziel, einzelne SchülerInnen zu benoten und Schulrankings einzuführen. Statt Analyse und Verbesse- rung unseres Schulsystems, Wiederholung und Verstärkung seiner Fehler. Dies können wir niemals unterstützen.
Wir begrüßen hingegen, dass unsere Schulen an einer wissenschaftlichen Auswertung von Vergleichsarbeiten teilnehmen und erwarten hierzu einen Bericht im Fachausschuss.
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