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Ekkehard Klug: Bildungsstättenkonzept muss überarbeitet werden
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 010/2004 Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Kiel, Freitag. 16. Januar 2004 Günther Hildebrand, MdLBildungspolitik/Weiterbildung/Bildungsstätten Veronika Kolb, MdLEkkehard Klug: Bildungsstättenkonzept muss www.fdp-sh.de überarbeitet werden Nach der gestern im Bildungsausschuss des Landtages geführten Beratung über das Bildungsstättenkonzept der Landesregierung (Bericht Drucksache 15/3002) erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug:„Je nach Zuständigkeit der Ministerien werden Bildungsstätten in Schleswig- Holstein bisher sehr unterschiedlich gefördert. Die Landesregierung sollte daher über Ressortgrenzen hinweg für mehr Transparenz und eine höhere Vergleichbarkeit der Förderung sorgen. Ihr Bildungsstättenkonzept muss in diesem Sinne überarbeitet werden“.Als Beispiel führte Klug den Vergleich zwischen der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg und der Akademie für Natur und Umwelt an: Der Jugendhof Scheersberg habe 2002 fast fünfmal so viele Veranstaltungen mit der zweieinhalbfachen Teilnehmerzahl und sechsmal so vielen Teilnehmertagen durchgeführt wie die Akademie für Natur und Umwelt, aber nur einen etwa halb so hohen Landeszuschuss zur Verfügung (424.000 bzw. 824.000 Euro). Im einen Falle handelt es sich um eine vom Bildungsministerium geförderte Einrichtung, im anderen Falle um eine nicht rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts im Zuständigkeitsbereich des Umweltministeriums.Zugleich betonte der FDP-Bildungsexperte, unterschiedliche Förderkonditionen könnten dann gerechtfertigt sein, wenn sich aus der Aufgabenstellung einer Einrichtung zwingend eine andere Kostensituation ergebe. Die extremen Unterschiede zwischen den von unterschiedlichen Ministerien geförderten Einrichtungen seien damit jedoch nicht zu rechtfertigen. Neben quantitativen Kriterien (eigenen Veranstaltungen, Teilnehmerzahlen und Teilnehmertagen) seien im übrigen auch Qualitätskriterien bei der Förderung stärker zu beachten; die Bildungsstätten bräuchten Spielräume, um zum Beispiel auch Anstöße für wichtige öffentliche Debatten geben zu können.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/