Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

28.01.04 , 14:45 Uhr
CDU

Jost de Jager: Ministerin soll sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Kieler Uni mischen

Nr. 61/04 28. Januar 2004


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24100 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de

Hochschulpolitik Jost de Jager: Ministerin soll sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Kieler Uni mischen Als Reaktion auf die notwendig gewordene Verschiebung der Wahl eines neuen Rektors der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat der hochschulpolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Jost de Jager, Bildungsministerin Erdsiek-Rave eindringlich davor gewarnt, sich in die inneren Angelegenheiten der größten Hochschule des Landes einzumischen. „Aufgabe des Ministeriums ist es jetzt nicht, mit irgendwelchen Tricks die Verzögerung des Verfahrens zu erreichen, sondern möglichst schnell grünes Licht für die Wahl zu geben“, so de Jager. Die Hochschule müsse handlungsfähig bleiben.
Durch die Hinhaltetaktik der Ministerin sei für die Hochschule und den Kandidaten des Konsistoriums bereits jetzt ein untragbarer Zustand eingetreten. Dieser müsse schnell beendet werden. Hintergrund ist, dass für die Wahl des vom Konsistorium der CAU vorgeschlagenen Kandidaten für die Wahl des Rektors durch den Senat das hochschulrechtlich notwendige Einvernehmen des Ministeriums noch nicht erteilt worden ist.
Wenn Hochschulautonomie in Schleswig-Holstein kein Gerede sein soll, darf es in dieser Personalfrage nicht zum Sündenfall kommen. Eigenverantwortung der Hochschule bedeute nun einmal für ein Ministerium, Entscheidungen der Selbstverwaltungsgremien zu akzeptieren, auch wenn es schwer falle. Ein Hineinregieren in die Hochschulen schüre dort nur Misstrauen und offenbare eine hochschulpolitische Denke von gestern. Die CDU-Fraktion habe sehr großes Vertrauen in die Fähigkeit und die Verantwortlichkeit von Hochschulen, ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln, sagte de Jager.

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen