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Werner Kalinka: Entwicklung am Uniklinikum bedenklich
Nr. 175/04 29. März 2004 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deSozialpolitik Werner Kalinka: Entwicklung am Uniklinikum bedenklich Als „bedenklich“ hat der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Werner Kalinka, MdL, die Umstrukturierungspläne beim Universitätsklinikum Schleswig- Holstein bezeichnet. Der in der Diskussion befindliche Stellenabbau und die Ausgliederung von rund 700 Mitarbeitern mit dem Ziel reduzierter Einkommen gingen vor allem zu Lasten der unteren Bereiche.Kalinka: „Wäre dies unter christlich-demokratischer Verantwortung geschehen, hätten die Sozialdemokraten dies mit einem Aufschrei der Entrüstung begleitet. Seit Jahren sind notwendige Strukturveränderungen nicht angegangen worden. Jetzt soll im Hau-Ruck-Verfahren das Ruder herumgerissen werden. Ob dies zu einer stärkeren Motivation der Mitarbeiter und zu einer höheren Leistungsfähigkeit des Klinikums führt, darf bezweifelt werden. Eine Politik vor allem zu Lasten der unteren Einkommensbereiche – auch dieses Beispiel macht deutlich, warum der kleine Mann bei der SPD keine Heimat mehr sieht.“Wenn bis zum Jahr 2010 Defizite von rund 90 Mio. Euro erwartet würden, so trage die Landesregierung dafür entscheidende Mitverantwortung. Es werde deutlich, dass im Gesundheitsbereich die Arbeit der Landesregierung alles andere als eine Spitzenleistung sei. Worte und Taten lägen weit auseinander, so Kalinka. Die Probleme des Universitätsklinikums stellten eine starke Belastung dar - für das Image Schleswig-Holsteins als Gesundheitsland alles andere als förderlich.