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Monika Heinold zum Girls´Day
Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Telefax: 0431/988-1501 Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de Nr. 135.04 / 22.04.2004Raumschiff Landtag öffnet sich für MädchenZum Girls' Day erklärt die Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:Wir unterstützen bereits zum zweiten Mal den bundesweiten Girls' Day mit eigenen Akti- onen und zeigen den Mädchen, welche verschiedenen Berufe es rund um die Politik gibt. Diesmal sind drei Mädchen aus dem Kreis Segeberg in den Landtag gekommen, um sich über die politische Arbeit zu informieren. Dabei entstehen Fragen "Wie werde ich Ministe- rin oder Abgeordnete?“ ebenso wie nach dem Arbeitsalltag einer Pressesprecherin, wis- senschaftliche Referentin oder Finanzfachfrau.Die jungen Mädchen besuchen die Landespressekonferenz, entwerfen gemeinsam eine Presseerklärung zum Girls Day und treffen die Justizministerin Anne Lütkes.Am Ende des Vormittags waren die drei vollen Eindrücke.Nele Lendt: „Ich bin hier, weil man alles in den Nachrichten sieht und hört, aber eigentlich gar nichts davon versteht, was hier passiert.“ Franziska Radtke: ,,Ich bin hier ,weil Nele mich gefragt hat ,ob es mich interessiert .Ich fand das Thema ganz interessant.’’ Charline Günther: „Ich bin hier ,weil Nele mich auch gefragt hat ob ich mitkomme und ich mal sehen wollte was sie hier den ganzen Tag so machen.“Bereits heute überflügeln die Mädchen die Jungen bei den Schulabschlüssen, trotzdem schöpfen sie ihre Potenziale nicht aus. 57 Prozent der GymnasialabsolventInnen und 52 Prozent der RealschulabsolventInnen sind weiblich. Nach der Schule entscheiden sich junge Frauen dann aber häufig für "typisch weibliche“ Berufsausbildungen oder Studienfächer. In der dualen Berufsausbildung interessieren sich vier von fünf Schulabgängerinnen für gerade einmal 25 Dienstleistungsberufe; füh- rend sind hierbei die Berufe Arzthelferin, Friseurin, Bürokauffrau.Den Betrieben fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qua- lifizierter Nachwuchs. Nicht mangelnde Fähigkeiten, sondern zu wenige weibliche Vorbil- der und nicht zuletzt unrealistische Vorstellungen über Berufe beeinflussen die Berufs- wahl von Mädchen. Die Ausbildungsplatzmisere kommt hinzu. Dreiviertel aller Betriebe bilden nicht selber aus, sondern profitieren von der Leistung der stetig sinkenden Anzahl an Ausbildungsbetrieben. ***