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Sylvia Eisenberg: Leistungsnachweise zum Abschluss der Hauptschule spät aber richtig
Nr. 211/04 26. April 2004 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deBildungspolitik Sylvia Eisenberg: Leistungsnachweise zum Abschluss der Hauptschule spät aber richtig Bereits im Mai 2001 habe die CDU-Landtagsfraktion in einem Antrag (Drs. 15/974) gefordert, einen qualifizierenden Hauptschulabschluss mit Prüfung einzuführen, der sowohl in den Fächern Deutsch und Mathematik schriftliche Prüfungsteile als auch im Englischen einen mündlichen Prüfungsteil beinhalte, sagte die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Sylvia Eisenberg, MdL, heute als Reaktion auf die Ankündigung der Bildungsministerin zur Einführung von Leistungsnachweisen in der neunten Hauptschulklasse.„Vor drei Jahren haben die Regierungsfraktion von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen eine derartige Leistungsüberprüfung in der neunten Hauptschulklasse noch abgelehnt. Jetzt aber ist auch im Ministerium der Groschen gefallen,“ so Sylvia Eisenberg. Die Einführung von Leistungsnachweisen im letzten Hauptschuljahr stelle tatsächlich eine Vorstufe zur Hauptschulabschlussprüfung dar. Die CDU-Politikerin begrüße daher diesen Schritt sehr, hätte sich aber gewünscht, dass die Bildungsministerin noch einen Schritt weiter zur richtigen Hauptschulabschlussprüfung gegangen wäre. Auch wäre es wünschenswert, wenn die Leistungsnachweise landesweit zentral gestellt würden. Nur so könnten die Leistungen der Hauptschülerinnen und Hauptschüler transparent und vergleichbar gemacht werden. Und nur so könne die Verlässlichkeit von Abschlussinhalten gesteigert und den Schulabgängern eine nachgewiesene Befähigung zur Berufsausbildung ausgestellt werden.„Wäre die Landesregierung vor drei Jahren auf die Forderung der CDU eingegangen, wären wir heute schon ein ganzes Stück weiter,“ so Sylvia Eisenberg abschließend.