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28.04.04 , 14:31 Uhr
CDU

Jost de Jager: Jede Stunde zählt – Mittel für Gymnasien und Gesamtschulen schon aufgebraucht

Nr. 219/04 28. April 2004


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
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Bildungspolitik Jost de Jager: Jede Stunde zählt – Mittel für Gymnasien und Gesamtschulen schon aufgebraucht „Wie lange das Vertretungskonzept „Jede Stunde zählt“ tatsächlich zu einer Vermeidung des Unterrichtsausfalls führt, ist offenbar unklar,“ so kommentierte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Jost de Jager, MdL, die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur Mittelverteilung aus dem Vertretungskonzept (Drs. 15/3405). Darin werde deutlich, dass Schleswig- Holsteins Gymnasien und Gesamtschulen bereits zum jetzigen Zeitpunkt die für das Schuljahr 2003 / 2004 vorgesehenen Mittel aus dem Vertretungsfonds überschritten hätten.
Aus einer früheren Kleinen Anfrage (Drs. 15/ 3324) gehe hervor, dass die Landeregierung den Gymnasien für das Schuljahr 2003 / 2004 insgesamt 953.730 Euro bereitstelle, um geeignete Vertretungskräfte zu beschäftigen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt mussten die Gymnasien aber schon 987.852,41 Euro abrufen, um Unterrichtsausfall zu vermeiden. Das seien 34.122,41 Euro mehr als geplant. Ähnlich sei es bei den Gesamtschulen: Hier habe die Landesregierung für das Schuljahr 2003 / 2004 insgesamt 252.640 Euro für Vertretungskräfte vorgesehen. Notwendigen seien aber bereits jetzt Mittel in Höhe von 329.638,50 Euro gewesen.
Für beide Schularten bedeute das, dass sie zur weiteren Vermeidung von Unterrichtsausfall bereits jetzt Gelder, die eigentlich erst für das Schuljahr 2004 / 2005 vorgesehen seien, erhalten. Das werde dazu führen, dass ihnen bis zum Ende des Schuljahres 2004 / 2005 voraussichtlich keine Gelder mehr zur Verfügung stehen werden und somit der Unterrichtsausfall wieder ansteige, betonte de Jager. Das sei aber erst nach der Wahl.
Generell räume das Bildungsministerium ein, dass die Nachhaltigkeit der bisher erbrachten Senkung von 75 % des Unterrichtsausfalls von einer Vielzahl von Faktoren abhänge, die das Ministerium aber in seiner bisherigen Planung nicht einbezogen habe.

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