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Karl-Martin Hentschel zur Streckenvergabe Flensburg-Hamburg an die DB AG
Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Telefax: 0431/988-1501 Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de Nr. 213.04 / 09.06.200440 Prozent Einsparung im Vergleich zum ursprüngli- chen Angebot der DB AGZur Vergabe der Strecke Flensburg-Hamburg an die Deutsche Bahn AG erklärt der Frakti- onsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Karl-Martin Hentschel:Die Vergabe der Strecke Flensburg-Hamburg an die DB AG ist ein erneuter Beweis für den Erfolg des Wettbewerbs.Die Ausschreibung hat zu einer sensationellen Reduzierung der Kosten gegenüber dem ur- sprünglichen Angebot der DB AG geführt. Dabei werden nun Interregio-Wagen mit völlig neuem Design zum Einsatz kommen – und damit wird Fernverkehrsstandard erreicht. Das ist bedeutsam, da bei Fahrzeiten von über zwei Stunden von Hamburg nach Flensburg nicht nur Standards des Nahverkehrs zugrunde gelegt werden können.Ohne Wettbewerb hatte die DB AG angeboten, für 7,94 Euro pro Zugkilometer zu fahren. Die Flex AG hatte die erste Ausschreibung für 2,94 Euro pro Zugkilometer gewonnen. Diese Ent- scheidung war im Bewusstsein des hohen Risikos einstimmig durch alle Fraktionen gefällt worden. Nach dem Konkurs der Flex AG hatte eine Ausschreibung für zwei Jahre zu einer Vergabe für 6,42 Euro pro Zugkilometer an die NOB geführt. Auch dies war gegenüber dem ursprünglichen DB-Angebot eine Reduzierung um 1,52 Euro pro Zugkilometer oder fast 20 Prozent.CDU-Kandidat Carstensen irrt also, wenn er von „Millionen Mehrausgaben“ durch den Kon- kurs der Flex AG spricht.Nun haben wir einem Angebot für 4,78 Euro pro Zugkilometer zugestimmt. Dies ent- spricht einer Reduzierung von 40 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Angebot der DB AG. Über 9 Jahre werden somit 30 Millionen Euro eingespart! ***