Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Günther Hildebrand: "Grüne Willkür im Vogelschutz - Minister Müller muss gehen!"
FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Nr. 205/2004 Parlamentarischer Geschäftsführer Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Kiel, Mittwoch, 9. Juni 2004 Joachim Behm , MdL Günther Hildebrand, MdL Umwelt/Vogelschutzgebiete/Eiderstedt Veronika Kolb, MdLGünther Hildebrand: „Grüne Willkür im Vogelschutz – www.fdp-sh.de Minister Müller muss gehen!“ Anlässlich der heutigen Anhörung zur Ausweisung von Vogelschutzgebieten auf Eiderstedt sagte der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagfraktion, Günther Hildebrand:„Bislang hat Umweltminister Müller den Eindruck erweckt, er würde seine Leute nur schlampig und leichtfertig arbeiten lassen, wenn es um die Ausweisung von Vogelschutzgebieten auf Eiderstedt geht (vgl. Presseinformation 132/2004 vom 22. April 2004). Seit heute bin ich eines Besseren belehrt: Minister Müller wird von seinen Mitarbeitern sehr fachkundig beraten, wenn es darum geht, wie sich diese Ausweisung begründen ließe und aus welchen Gründen eine Ausweisung eben nicht in Frage kommt. Ich zitiere aus einem Schreiben seines Referatsleiters aus dem Umweltministerium für den flächenhaften Naturschutz vom 18. November 2003: „... Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass wir ein Konzept haben, aus dem sich Meldungen zwanglos ableiten lassen müssen. Dies sieht die fünf besten Gebiete für die Anhang I-Arten vor: Eiderstedt also für TSS [Trauerseeschwalbe], GoRPf [Goldregenpfeifer] und NoGa [Nonnengans]. Die beiden letzten fallen wegen ihrer geringen ökologischen Ansprüche und ihrer weiten Verbreitung an der Westküste weitgehend aus als Begründung für (ganz) Eiderstedt. Es bleibt die TSS. Mit ihr lässt sich nicht ganz Eiderstedt begründen, sondern nur der Nordwesten. Dann haben wir auch unserem zeiten Krtiterium, die Art. 4 Abs. 2-Arten (hier vor allem Kiebitz und Uferschnepfe) ausreichen abzudecken entsprochen. Mehr als Westerhever-Poppenbüll-Kotzenbüll zu melden, lässt sich mit diesen Arten nicht begründen, ....." (Hervorhebung durch Verf.)Eine naturschutzfachliche Begründung für die Ausweisung von Eiderstedt als Vogelschutzgebiet gibt es also nicht - obwohl der Minister uns das immer weismachen will. Im Gegenteil, alle naturschutzfachlichen Argumente sprechen gegen eine Unter-Schutz-Stellung. Die bisherigen Ausweisungsvorschläge basieren also auf Müller´scher Willkür und ich Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/ 2 könnte verstehen, wenn sich die Eiderstedter vom Umweltminister betrogen fühlen.Wir werden es nicht zulassen, dass der Umweltminister auf diese Weise die berufliche Existenz und das Vermögen von Landwirten und ihren Familien beschädigt oder gar zerstört. Der Umweltminister muss gehen“, so Hildebrand abschließend.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/