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17.06.04 , 17:59 Uhr
B 90/Grüne

Angelika Birk zur verlässlichen Grundschule

Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 22 – Verlässliche Grundschule Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin Telefax: 0431/988-1501 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Angelika Birk: Internet: www.gruene-landtag-sh.de

Nr. 240.04 / 17.06.2004


Verlässlichkeit und Qualität muss stimmen
Die Landesregierung hat eine deutliche Verbesserung in der Unterrichtsversorgung er- reicht. Spürbar wurde der Unterrichtsausfall durch den Etat für Vertretungsstunden und die Bündnisse zur Bekämpfung des Unterrichtsausfalls gesenkt und endlich kommt die verlässliche Grundschule auch in Schleswig Holstein mit Riesenschritten voran.
Mit zusätzlichen 250 Lehrerstellen soll sie bis in zwei Jahren landesweit funktionieren. Die Schulen haben mit dem Instrument „Geld statt Stellen“ mehr organisatorische Frei- heiten zur Unterrichtsgestaltung erhalten.
Für all dies haben wir uns vehement eingesetzt und überzeugen uns durch Besuche vor Ort, wie gut dies viele Schulen nutzen. Schülerinnen und Schüler verbringen nicht nur mehr Zeit an der Schule. Was dort passiert, hat auch mehr Qualität, zum Beispiel durch mehr Teamarbeit der LehrerInnen.
Auch wir wissen: es kommt auf das Kleingedruckte an: Wie werden bestehende organi- satorische Probleme, wie Verzahnung von kommunalen Betreuungsangeboten und Un- terricht gelöst? Wir appellieren deshalb an den Kommunen, sich nicht auf Kosten des Landes aus ihre Verantwortung zu ziehen. Dies gilt auch für die noch ungelösten Prob- leme der Busfahrzeiten im ländlichen Raum.
Es gibt auch noch schulinterne Probleme, wie sie bei einer großen Umstellung alltäglich sind. Insbesondere der Förderunterricht muss unseres Ermessens nach in den Vormittag integriert, statt für Vertretungsunterricht gestrichen werden. Hier gilt es die Best-Practise- Lösungen Schule machen zu lassen und kritisch vor Ort zu untersuchen, wie die Versor- gung mit Lehrerstellen im Einzelfall und die Verzahnung mit Hort- und Jugendhilfeange- boten verbessert werden kann.
Dies rechtfertigt aber nicht den Antrag der Opposition, der die bisherige Leistung der Landesregierung und der LehrerInnen leugnet und das ganze Modell in Frage stellt.
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