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28.06.04 , 12:52 Uhr
FDP

Heiner Garg: ,Länger arbeiten? Warum nicht?-Besser als gar nicht arbeiten!"

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein



Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Nr. 238/2004 Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Kiel, Montag, 28. Juni 2004 Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Wirtschaftspolitik/Arbeitsmarkt/Wochenarbeitszeit Günther Hildebrand, MdL Veronika Kolb, MdL Heiner Garg: ‚Länger arbeiten? Warum nicht?— Besser als gar nicht arbeiten!“



www.fdp-sh.de - Martin Kayenburgs Forderung, Fördermittel und längere Arbeitszeiten zu verknüpfen, ist Unsinn -
Zur Frage, ob in Deutschland mehr gearbeitet werden sollte oder dürfte, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg:
„Das politische Sommerloch beginnt, und Deutschland bewegt sich! In zwei Siemens-Werken wird statt 38,5 Stunden pro Woche wieder 40 Stunden pro Woche gearbeitet—als Ausgleich bleiben die Arbeitsplätze in Deutschland. Können wir uns diesen Handel leisten?
Ja, wir können und wir sollten! Wenn wir die deutsche Wachstumsschwäche überwinden wollen, den Auszug deutscher Firmen nach Osteuropa bremsen wollen, die Arbeitslosigkeit merklich senken wollen, die Menschen in Deutschland auch zukünftig sozial absichern wollen, dann kann mehr Arbeit in Deutschland nicht schaden.
Allerdings sollte nicht der Staat die längere Arbeitszeit verordnen: Die Menschen in den Unternehmen und Betrieben sollen darüber entscheiden— und dabei auch gegen die Meinung von Gewerkschafts- und Arbeitgeberfunktionären: Wir wollen, dass eine qualifizierte Mehrheit der Beschäftigten eines Betriebes über die Länge der wöchentlichen Arbeitszeit in ihrem Betrieb entscheiden darf. Wir vertrauen den Menschen in Deutschland: Sie werden mehrheitlich so entscheiden, dass ihr Betrieb wettbewerbsfähig bleibt und ihre Arbeitsplätze auch.
Martin Kayenburg, der Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, vertraut den Menschen nicht so sehr, deshalb möchte er paternalistisch gleich die ‚... Vergabe von Fördermitteln des Landes an die Bedingung knüpfen, dass einen nachhaltige Verbesserung der Beschäftigung durch längere Arbeitszeiten garantiert wird.’* Das halten wir für unsinnig: Die Menschen wissen am besten, was gut für sie ist.“

* Flensburger Tageblatt vom 28.06.2004. Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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