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Hans-Jörn Arp: Tourismusförderung In Schleswig-Holstein wurde ein Trend verschlafen
Nr. 379/04 13. Juli 2004 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deTourismuspolitik Hans-Jörn Arp: Tourismusförderung – In Schleswig-Holstein wurde ein Trend verschlafen Ein Sommer, der bislang keiner war, bringt es an den Tag: „In Schleswig-Holstein wurde ein Trend verschlafen“, kommentiert der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp, MdL, die zum Teil dramatischen Umsatzein- brüche im Gastgewerbe des Nordens.Während andere Bundesländer – mit zielgerichteter Unterstützung ihrer Landesregie- rungen – konsequent hochwertige und damit wetterunabhängige Angebote ausge- baut hätten, habe man sich in Schleswig-Holstein fast ausschließlich auf Sonne, See und Strand verlassen. Wellness-Oasen und andere Trends, die im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern längst dazu beitrügen, die wirtschaftlichen Folgen einer verregneten Saison abzufedern, seien in Schleswig-Holstein immer noch Mangelwa- re. „Und das, obwohl die Ministerpräsidentin in ihrer Regierungserklärung im Mai 2000 gerade dieses Problem als einen ihrer Schwerpunkte dieser Legislaturperiode sehen wollte“, bringt Arp die Kritik der Opposition auf den Punkt.Das Vorhaben der Landesregierung, zwölf Millionen Euro aus EU-Mitteln für die Qua- litätsverbesserung von Hotels und Einzelbetrieben bereitzustellen, sei in dieser Situa- tion nur ein später Tropfen auf den heißen Stein, betont Arp.„In den letzten Jahren sind Millionen Euro aus EU-Mitteln in unsinnige Maßnahmen gesteckt worden“, empört sich der Politiker, der als gelernter Gastronom direkten Einblick in die Branche hat. „An das Essentielle, also an Arbeitsplätze, Betriebe und die Stärkung der heimischen Wirtschaft, denkt die rot-grüne Landesregierung immer erst, wenn das Kind schon ins Wasser gefallen ist.“