Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Monika Heinold zum Finanzkonzept der CDU
Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Telefax: 0431/988-1501 Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.gruene-landtag-sh.de Nr. 264.04 / 09.08.2004Außer Allgemeinplätzen nichts zu bietenZum vorgestellten Konzept der CDU zur Finanzpolitik erklärt die finanzpolitische Spreche- rin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:Die CDU kommt konzeptionell einfach nicht zu Potte. Erneut hat sie mit der Vorstellung ihrer „Perspektiven der Finanzpolitik in Schleswig-Holstein“ gezeigt, dass sie außer Allgemeinplät- zen nichts zu bieten hat. Sie knüpft damit nahtlos an die Aussage ihres eigenen Spitzenkan- didaten Peter Harry Carstensen an, der nach einem Blick in den Landeshaushalt schon zuvor in einem Interview erklärte: " Ich weiß gar nicht, wie das gehen soll".Auch die heutige Forderung der CDU – die Empfehlungen des Landesrechnungshofes um- zusetzen - wird sie schnell wieder einkassieren, wenn sie sich vergegenwärtigt, dass damit beispielsweise der Abbau von Personal bei der Polizei im Rahmen der Polizeireform III ver- bunden ist.Schon vor kurzem hatte die CDU ihre eigene Forderung nach dem Abbau von bis zu 2000 Stellen im öffentlichen Dienst - notfalls auch durch Kündigungen – wieder rückgängig ge- macht, als es ungemütlich wurde.Völlig unglaubwürdig macht sich die CDU, wenn sie fordert, Sozialausgaben einzudämmen und das Beratungswesen „rigoros zurechtzustutzen“ und die Mittel des sozialen Wohnungs- baus abzuschaffen. Vergießt sie doch gleichzeitig täglich Tränen über die neuen Zumutun- gen im Rahmen der von ihr mitbeschlossenen HARTZ-Gesetzgebung.Die CDU trägt in hohem Maße Verantwortung für die Finanzsituation des Landes: Blockiert sie doch im Bundesrat den weiteren Abbau von Subventionen und das Schließen von Steu- erschlupflöchern zu Gunsten der Einnahmesituation des Landes.Am schlimmsten ist aber, dass die CDU – wohl mangels eigener Konzepte – sich permanent damit beschäftigt das Land schlecht zu reden. Das hat Schleswig-Holstein nicht verdient. ***