Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

14.09.04 , 13:44 Uhr
CDU

Martin Kayenburg: Flensburg als Zentrum des Nordens stärken

Nr. 448/04 14. September 2004


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de

Regionalentwicklung Martin Kayenburg: Flensburg als Zentrum des Nordens stärken

Der CDU- Fraktionsvorsitzende und Oppositionsführer im Schleswig- Holsteinischen Landtag, Martin Kayenburg, MdL, hat sich für eine Stärkung Flensburgs als Wirtschaftszentrum im Norden ausgesprochen. Im Rahmen eines Fraktionsbesuches sowie einer anschließenden Fraktionssitzung in der Fördestadt informierten sich die Landtagsabgeordneten über die wirtschaftli- chen Entwicklungsmöglichkeiten in der Grenzregion.
„Der Norden des Landes ist von Rot/Grün bisher vernachlässigt worden. So hat die Simonis-Regierung u.a. die Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe Ag- rarstruktur und Küstenschutz nicht voll ausgeschöpft. Außerdem ist die finan- zielle Förderung aus dem Regionalprogramm überwiegend der K.E.R.N.- Region zu Gute gekommen. Dadurch ist Schleswig-Holstein nach fast 17 Jah- ren Rot/Grün immer weiter zurückgefallen“, stellte Kayenburg fest.
Der Oppositionsführer unterstrich auf einer Pressekonferenz, dass die CDU die Stadt Flensburg trotz der hohen Arbeitslosenquote nicht als Sorgenkind betrachte. „Flensburg hat eine Zukunftschance. Die Menschen können hier mehr, als Rot/Grün es zulässt. Deshalb ist die CDU der Auffassung, dass Flensburg als Zentrum des Nordens aufgestellt werden sollte“, erklärte Kayen- burg. Dies gelte umso mehr, als nach der Amts- und Strukturreform auf däni- scher Seite die Funktion Flensburgs als Wirtschafts- und Handelszentrum zu- nehmen wird. Das könne aber nur in enger Zusammenarbeit und in Abstim- mung mit der Nachbarregion Dänemark zum Erfolg führen.
„Wir müssen durch eine Vernetzung der erfolgreichen Unternehmen diesseits und jenseits der Grenze die Basis für eine Wachstumsstrategie legen. Die sich entwickelnden Wirtschaftscluster müssen sich ergänzen und fördern. Eine CDU-geführte Landesregierung wird diese Entwicklung zielstrebig und ohne ideologische Scheuklappen fördern. Dazu gehört der Ausbau der grenzüber- schreitenden Verkehrsinfrastruktur, die Förderung von gemeinsamen deutsch- dänischen Unternehmensplanungen und ein Ausbau des grenzüberschreiten- den Arbeitsmarktes“, so der Fraktionsvorsitzende.
Die größten Entwicklungsmöglichkeiten rund um die Flensburger Förde ste- cken in der Tourismuswirtschaft. Dafür müssen die Gemeinden auf beiden Seiten stärker kooperieren und gemeinsame touristische Angebote entwickeln. Außerdem muss die Vermarktung Flensburgs als Ziel für Kurzurlauber profes- sionell vorangebracht werden.
„Für das südliche Dänemark und den Landesteil Schleswig ist es von großer Bedeutung, von den europäischen Verkehrssträngen nicht abgekoppelt zu werden. Auch deshalb ist ein großes Interesse an einer funktionierenden Schienen- und Straßeninfrastruktur auf deutscher Seite vorhanden. Die CDU fordert schon lange den sechsspurigen Ausbau der A 7 vom Kreuz HH- Nordwest bis Bordesholm und im 2. Bauabschnitt bis zur Staatsgrenze Däne- mark. Gerade wenn die feste Fehmarnbelt-Querung kommt, ist eine leistungs- fähige Nord-Süd-Achse von Jütland bis zur Elbe erforderlich.“
Auch in der Zusammenarbeit und Vernetzung der Hochschulen strebe die CDU eine noch engere Kooperation mit Dänemark an. Flensburg verfüge über einen modernen Hochschulcampus mit Fachhochschule und Universität, der eine ideale Grundlage für eine intensivere Zusammenarbeit sei.
Dieses politische Ziel unterstreiche nicht zuletzt der Besuch des CDU – Lan- desvorsitzenden und Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2005 Peter Har- ry Carstensen in Dänemark. Das Treffen mit dänischen Spitzenpolitikern habe gezeigt, dass in der grenzüberschreitenden Kooperation weitaus mehr möglich sei als bisher geschehen.

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen