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Jürgen Weber:" Bildung braucht Visionen"
Sozialdemokratischer Informationsbrief Kiel, 14.09.2004 Nr.: 166/2004Jürgen Weber:Bildung braucht Visionen„Was Deutschland braucht, ist eine Vision für unser künftiges Bildungssystem. Des- halb ist es das bleibende Verdienst der OECD, die Wichtigkeit des Themas Bildung in der öffentlichen Diskussion zu halten“, kommentiert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jürgen Weber, die heute von der OECD vorgestellte Jah- resübersicht „Bildung auf einen Blick 2004“.Weber verwies darauf, dass die von der OECD erhobenen Daten drei Jahre alt sind, also noch aus der Zeit vor der Veröffentlichung der ersten PISA-Studie stammen. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, als hätten die deutschen Bundesländer seither kei- ne Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden der deutschen Schüler gezogen. Im Gegenteil habe Schleswig-Holstein trotz schwieriger Haushaltslage in großem Ma- ße neue Stellen geschaffen und Millionenbeträge zur Vermeidung von Unterrichtsaus- fall investiert.Noch wichtiger sei der Aufbau von Ganztagsangeboten mit Unterstützung des Investi- tionsprogramms „Zukunft, Bildung und Betreuung“ der Bundesregierung. Auch seien gerade in Schleswig-Holstein Konsequenzen aus der Kritik der OECD gezogen wor- den, zugunsten der Vorschul- und Grundschulerziehung umzusteuern, wofür die Ver- lässliche Grundschule stehe.„Wir sind uns mit der OECD völlig einig, dass Bildung Visionen braucht. Grundsätzli- che Veränderungen an unserem Schulsystem, wie die Schleswig-Holsteinische SPD sie fordert, sind allerdings im föderalen System schwer durchzusetzen, wenn man die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen und die Möglichkeit des länderübergrei- Schleswig- HolsteinHerausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de SPD -2-fenden Umzugs während der Schulzeit nicht unmöglich machen will. Der Fetischismus von CDU/FDP für ein Schulwesen, das Zehnjährige sortiert, kann und wird nicht das letzte Wort in der deutschen Bildungsdebatte sein!“ (SIB)