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Jost de Jager: SPD-Umfrage politisch gefärbt
Nr. 488/04 29. September 2004 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deBildungspolitik Jost de Jager: SPD-Umfrage politisch gefärbt Zu den heute bekannt gegebenen Ergebnissen einer Umfrage der SPD Schleswig- Holstein erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Jost de Jager, MdL:„Die schleswig-holsteinische SPD vertraut nicht mehr auf die Überzeugungskraft der eigenen Argumente, deshalb bastelt sie sich eine Meinungsumfrage. Wer aber eine Umfrage basierend auf politisch gefärbten Annahmen durchführt, der kann keine verwertbaren Ergebnisse erwarten. Die Zustimmung zum gemeinsamen Unterricht bis zur zehnten Klasse resultiere, so sagt es Frau Erdsiek-Rave selbst, hauptsächlich aus dem Bezug zu den guten PISA-Ergebnissen der skandinavischen Länder. Dieser Bezug ist jedoch falsch. Weder aus den PISA-Ergebnissen noch aus den IGLU- Ergebnissen lässt sich eine Schulsystemänderung ableiten. Darauf haben sowohl Prof. Dr. Jürgen Baumert, in dessen Federführung die erste PISA-Studie in Deutsch- land lag, als auch Prof. Dr. Wilfried Boß, Leiter der IGLU-Studie, immer wieder hin- gewiesen.Zudem glauben wir nicht, dass die SPD die Befragten darauf hingewiesen hat, dass die Einführung einer Einheitsschule einhergehen wird mit der Schließung vieler wohnortsnahen Schulen oder darauf, dass es die notwendige Schulzeitverkürzung mit der Einheitsschule nicht geben wird. Bevor Frau Erdsiek-Rave eine Umfrage zu ihren Vorstellungen startet soll sie erstmal darlegen, was sie genau will. Bisher wis- sen wir nur, dass es eine gemeinsame Schulzeit bis zur zehnten Klasse geben soll. Wie die Einheitsschule aber genau funktionieren soll, weiß niemand. Das ist zuwenig für eine repräsentative Umfrage.Für uns bleibt es dabei, die Einheitsschule löst keine Probleme sondern schafft nur neue Probleme.“