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05.10.04 , 16:14 Uhr
B 90/Grüne

Angelika Birk zu Müttergenesungskuren

Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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Nr. 344.04 / 05.10.2004


Müttergenesungskuren weiterhin bewilligen
Zu ihrem Besuch beim Müttergenesungsheim der Arbeitsgemeinschaft Deutsches Schleswig (ADS) in Langballig erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Bünd- nis 90/Die Grünen, Angelika Birk:
Land auf, Land ab erreichen mich Nachrichten, dass beantragte Müttergenesungskuren von den Krankenkassen abgelehnt werden – eine Katastrophe für die Mütter und Kinder – wie auch für die Müttergenesungsheime. Jüngst haben die Krankenkassen gegenüber der Bundesgesundheitsministerin Besserung gelobt. In Schleswig-Holstein wurden im ersten Halbjahr diesen Jahres 50 Prozent der Anträge abgelehnt. Nur im Saarland ist die Ablehnungsquote mit 80 Prozent noch höher. Entsprechende Probleme gibt es mit der Belegung der Müttergenesungsheime.
Mein heutiger Besuch hier beim Müttergenesungsheim des ADS in Langballig zeigt mir aber, dass ein Dialog mit den Krankenkassen auch auf Landesebene notwendig ist. Da- für werde ich mich einsetzen.
Keine Kurmaßnahme ist so psychosomatisch ganzheitlich orientiert, preisgünstig und er- folgreich wie die Mütterkuren und die Mutter-Kind-Kuren des Müttergenesungswerkes. Inzwischen erwärmen sich dafür zunehmend auch erziehende Väter. Es ist daher unver- ständlich, warum die Krankenkassen diese hervorragende Genesungsmaßnahme ein- schränken.
Es ist nicht nur Wille des Gesetzgebers, sondern auch im Interesse der Kostensenkung der Kassen, wenn die Kuren, die heilen und vorbeugen, nach bewährtem Konzept in großer Zahl stattfinden. Deshalb müssen Kostenträger und Kurveranstalter an einen Tisch.
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