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06.10.04 , 14:24 Uhr
SPD

Henning Höppner: Gelb-schwarzes Bildungschaos nützt Hauptschülern gar nichts

Sozialdemokratischer Informationsbrief Kiel, 06.10.2004, Nr.: 181/2000

Dr. Henning Höppner:
Gelb-schwarzes Bildungschaos nützt Hauptschülern gar nichts

„Man kommt bald nicht mehr mit, was CDU und FDP tagtäglich neu anrühren. Da ruft die CDU nach immer mehr Zentralismus und bejubelt zugleich den Amoklauf Nieder- sachsens, das aus der Kultusministerkonferenz ausgestiegen ist.
Da fordert die FDP einen „Sonderzug“ an den Hauptschulen, der zur Mittleren Reife führen soll, während die CDU das 10. Hauptschuljahr abschaffen will. Mit einer weite- ren und überflüssigen Differenzierung wird man das Schulwesen nun sicher nicht durchlässiger machen.
Da fordern beide Parteien den Verzicht auf Schuleinzugsbereiche, wollen aber der Schulentwicklungsplanung immer neue Aufgaben zuweisen,“ äußerte der schulpoliti- sche Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Henning Höppner, zu den Pressemittei- lungen der Oppositionsparteien.
Viele der von der FDP vorgeschlagenen Maßnahmen habe die Landesregierung längst auf den Weg gebracht: die verbesserte Durchlässigkeit nach oben, zusätzliche Förde- rangebote (besonders im sprachlichen Bereich), die Konzentration der Einrichtung von Ganztagsschulen an Haupt- und Sonderschulen, die verbesserte Berufswahlreife, die Abschlussprüfung in den Kernfächern u.v.a. Dabei müsse klar sein, dass die struktu- rellen Probleme dieser Schulart dadurch nicht endgültig lösbar seien, besonders die Verdrängung der Hauptschüler beim Wettlauf um Ausbildungs- und Arbeitsplätze.
Die SPD wolle deshalb mit einer grundsätzlichen Reform des Bildungswesens eine Schule für alle nach dem Vorbild vieler erfolgreicher Staaten umsetzen. (SIB)



Schleswig- Holstein

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