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Jost de Jager: Einheitsschule ist nicht demographisch, sondern ideologisch bedingt
Nr. 509/04 02. November 2004 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG PRESSESPRECHER Torsten Haase Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deBildungspolitik Jost de Jager: Einheitsschule ist nicht demographisch, sondern ideolo- gisch bedingt „Die Einführung der Einheitsschule in Schleswig-Holstein hat keine demographischen sondern rein ideologische Gründe. Daran ändern auch extra in Auftrag gegebene Gutachten der Landesregierung nichts.“ Mit diesen Worten kommentierte der stellver- tretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Jost de Jager, MdL, die Vorstellung eines entsprechenden Gutachtens durch den Bildungsstaatssekretär.Die demographische Entwicklung mache es eher erforderlich, kleine Schulstandorte zu stützen. Stattdessen wolle die Landesregierung zusätzliche Schulschließungen durch die Schaffung der Einheitsschulen herbeiführen. Laut Landesrechnungshof würde eine Einheitsschule von der ersten bis zur zehnten Klasse bei Zweizügigkeit allein 260 und bei dreizügig weit über 400 Schulschließungen erforderlich machen. Dies sei ein hoher Preis für die Aufgabe eines Schulsystems, das mehr kann als es in Schleswig-Holstein darf, sagte de Jager.