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Ekkehard Klug zu PISA II: Vorschulische Bildung und Grundschulen müssen gestärkt werden, um Bildungsdefizite zu vermeiden
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 383/2004 Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Kiel, Dienstag, 22. November 2004 Günther Hildebrand, MdLBildungspolitik/PISA II Veronika Kolb, MdLEkkehard Klug: Vorschulische Bildung und www.fdp-sh.de Grundschulen müssen gestärkt werden, um Bildungsdefizite zu vermeiden Zur Presseberichterstattung über die zweite PISA-Studie erklärte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug:„Bildungsdefizite entstehen meist schon sehr früh. Die Qualität der Kindergärten und der Grundschulen ist daher – neben der notwendigen Unterstützung in den Familien - der entscheidende Ansatzpunkt, wenn man die Anzahl der Schüler mit Leistungsschwächen nachhaltig verringern will. Der Anteil dieser ‚Risikogruppe’ ist in Deutschland deshalb so hoch, weil hierzulande nicht genügend in vorschulische Bildung investiert wird und weil den Grundschulen Möglichkeiten für gezielte Förderung fehlen.In Schleswig-Holstein sind überdies im Zuge der Einführung der ‚Verlässlichen Grundschule’ Förder- und Differenzierungsstunden an vielen Schulstandorten sogar zugunsten von mehr ‚Betreuung’ abgebaut worden. Dies ist das genaue Gegenteil dessen, was eigentlich nötig wäre. Zum einen müsste der hohe Anteil der Kinder, die bereits im Vorschulalter z.B. in ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit Defizite haben, schon frühzeitig durch eine bessere Bildungsarbeit in Kindergärten verringert werden, zum anderen müssten auch die Grundschulen solche Probleme wirksamer ausgleichen können.Was in den ersten zehn Lebensjahren versäumt wird, lässt sich später kaum noch ‚reparieren’. Das rot-grüne Konzept der ‚Einheitsschule’ bietet keine Lösung. Statt mit einer mangelhaften ‚Reparaturwerkstatt Einheitsschule’ im Sekundarbereich muss man die Probleme dort anpacken, wo sie heute entstehen“.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/