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06.12.04 , 16:47 Uhr
SPD

Jürgen Weber: Leichte Punktgewinne ändern nichts an der Diagnose

Sozialdemokratischer Informationsbrief
Kiel, 06.12.2004, Nr.: 226/2004


Jürgen Weber:

Leichte Punktgewinne ändern nichts an der Diagnose

„Eine nachhaltige Verbesserung ist das nun wirklich nicht“, kommentiert der bildungs- politische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jürgen Weber, die bisher bekannten Resultate der Studie PISA 2003. Der Zuwachs von 7 Punkten in der wichtigsten Schlüsselqualifikation, dem Lesen, sei statistisch wenig relevant. Die Verbesserung in Naturwissenschaften um 15 und in Mathematik um 13 Punkte sei durchaus erfreulich. Doch sei Bildung keine Börse, die von kurzfristigen Kursnotierungen lebe.

Das Bestürzende sei jedoch weiterhin die international nahezu einmalige Bandbreite zwischen starken und schwachen Schülern und die Rolle, die die soziale Herkunft für die Bildungschancen spiele. „Das zeigt, dass der schulpolitische Sonderweg Deutsch- lands sich nicht bewährt. Mehr und frühere individuelle Förderung, mehr Zeit pro Tag zum Lernen und ein Ende des Sortierens Zehnjähriger bleiben die großen Herausfor- derungen. Wir brauchen eine grundsätzliche Neuorientierung hin zu einer Gemein- schaftsschule für alle, die die Herkunft eines Kindes nicht mehr zum entscheidenden Faktor für seine Lebenschancen macht.“ (SIB)



Schleswig- Holstein

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