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07.12.04 , 15:49 Uhr
CDU

Jost de Jager: Bundesregierung beteiligt sich am Kesseltreiben gegen die Hauptschule

Nr. 565/04 07. Dezember 2004


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
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Bildungspolitik Jost de Jager: Bundesregierung beteiligt sich am Kesseltreiben gegen die Hauptschule Auf die Aussage der Bundesbildungsministerin Bulmahn (SPD), die Hauptschule ha- be keine Zukunft mehr, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jost de Ja- ger: „Aus der Forderung nach einer Einheitsschule wird immer stärker ein Kesseltrei- ben vor allem gegen die Hauptschulen. Frau Bulmahn macht es sich zu leicht, wenn sie das, was ihr Probleme bereitet, einfach nur abschafft und nicht die Ursachen des Problems behebt.
Es ist richtig, dass sich die Hauptschulen in der zweiten PISA-Studie nur sehr gering verbessert haben, während die Zuwächse in den Gymnasien und Realschulen dem- gegenüber wesentlich höher sind. Es ist aber nicht richtig, daraus die Konsequenz zu ziehen, die Hauptschulen abzuschaffen. Nach jahrelanger stiefmütterlicher Behand- lung durch Rot-Grün dürfen wir uns nicht wundern, dass gerade an den Hauptschu- len die geringsten Fortschritte gemacht werden. Anstelle auf die Hauptschulen, deren Lehrkräfte und Schüler jetzt massiven Druck auszuüben, ist es allerhöchste Zeit, die Hauptschulen im gegliederten Schulwesen zu stärken und zu fördern.
Mit der Forderung nach einer Einheitsschule werden wir dieses Problem nicht lösen, sondern weiterhin nur vertuschen.“

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