Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Heiner Garg: "Wir wollen den direkten Zug von Kiel nach Hamburg-unverzüglich."
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 415/2004 Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Freitag, 17. Dezember 2004 Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Sperrfrist: Redebeginn Christel Aschmoneit-Lücke, MdL Joachim Behm , MdL Es gilt das gesprochene Wort! Günther Hildebrand, MdLVerkehr/Schieneverbindung Kiel-Hamburg Veronika Kolb, MdLHeiner Garg: „Wir wollen den direkten Zug von Kiel www.fdp-sh.de nach Hamburg—unverzüglich.“ In seinem Beitrag zu TOP 27 (Bahnverbindung Kiel - Hamburg) sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg:„Wir brauchen keinen Zug von Holtenau nach Fuhlsbüttel. Wir brauchen einen Zug von Kiel über Neumünster, Norderstedt und Fuhlsbüttel ins Zentrum von Hamburg. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Es ist unwichtig, wie wir diesen Zug nennen. Wichtig ist nur, dass er fährt. Und zwar bald, oft und pünktlich. Mehr wollen wir nicht. Aber auch nicht weniger.Wir wollen diesen Zug, weil er sinnvoll ist. Weil er mehreren tausend Pendlern an jedem Werktag zwei Reisen in die Staus des Hamburger Berufsverkehrs ersparen kann. Allein das rechtfertigt diesen Zug.Als Zugabe verbindet er die Landeshauptstadt Kiel mit dem wichtigsten Flughafen für Schleswig-Holstein: Mit dem Hamburg-Airport in Fuhlsbüttel. Wenn die Zahlen der Gutachter von ProBahn stimmen, dann macht das derzeitige Jahrespassagieraufkommen von Holtenau ungefähr zwei Prozent der zu erwartenden Fahrgäste des Zuges aus.Wenn die Finanzierungsrechnungen der Gutachter von ProBahn stimmen, wäre dieser Zug hochprofitabel. Besonders auf der Strecke zwischen Neumünster und Hamburg. Dauerhaft. Denn die Strecke von Neumünster nach Hamburg führt durch den dicht besiedelsten Raum von Schleswig-Holstein. Und das wird sich in den nächsten Jahrzehnten nicht ändern. Es wird sich auch nicht ändern, dass viele der Menschen die dort wohnen, in Hamburg arbeiten. Das bedeutet ein stetiges Passagieraufkommen und stetige Einnahmen. Auf Jahrzehnte.Deshalb sollte es problemlos möglich sein, die nötigen Investitionen zu finanzieren. Es drängt sich auf, diesen Zug im Rahmen einer öffentlich- privaten Partnerschaft auf die Reise zu schicken. Und zwar so: DieChristian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/ öffentliche Hand besorgt und erledigt schnell den Papierkram, und den Rest überlassen wir der privaten Hand. Wegen der stetigen Einnahmen bei überschaubaren Kosten wird es uns leicht fallen, jemanden zu finden, die oder der diesen Zug ganz privat betreiben will. Eben weil damit Geld zu verdienen ist. Jahr für Jahr. Jahrzehnt für Jahrzehnt. Es ist der perfekte Einstieg in den privat finanzierten Schienpersonennahverkehr. Übrigens ist das auch die einzige realistische Chance, diesen nützlichen Zug auf seine täglichen Reisen zu schicken, bevor in fünfzehn Jahren der neue Bundesverkehrswegeplan fällig wird.Weil dieser Zug so nützlich ist, fordern wir die Landesregierung auf, umgehend damit zu beginnen, das Projekt vorzubereiten. Und zwar hier aus dem Plenum heraus. Einige werden einwenden, das habe doch der Wirtschaftsausschuss bereits beschlossen. Stimmt. Aber angesichts der verkehrspolitischen Lethargie der jetzigen Landesregierung kann es nicht schaden, dass der Landtag sie heute noch mal auffordert. Vielleicht hilft’s ja.Und wenn nicht? Das würde unser Land kaum zurückwerfen. Denn die jetzige Regierung wird in 64 Tagen abgewählt. Und dann wird die neue Landesregierung dafür sorgen, dass es bald einen direkten Zug von Kiel über Neumünster, Norderstedt und Fuhlsbüttel ins Zentrum von Hamburg gibt. Wir werden dafür sorgen.Selbstverständlich könnte es auch Schwierigkeiten geben. Zum Beispiel müssen noch zehn Kilometer Gleise in einem der dicht besiedelsten Gebiete Schleswig-Holsteins verlegt werden. Und es gibt einen Tunnel, durch den bisher offensichtlich keine Züge der Deutschen Bahn fahren könnten—aber Züge der AKN. Und selbstverständlich kann das Ganze nur gemeinsam mit Hamburg verwirklicht werden.Aber dafür halten sich die Menschen ja Regierungen. Damit sie Schwierigkeiten überwinden. In den letzten sechzehn Jahren ist das hier in Vergessenheit geraten. Verständlicherweise. Denn solange schon ist die Landesregierung selbst hier die größte Schwierigkeit. Aber wie gesagt: In hundert Tagen wird alles besser. Und dann klappt’s auch mit dem Nachbarn Hamburg. Und mit dem Zug von Kiel nach Hamburg.Herr Hentschel wird gleich darauf hinweisen, dass den Grünen dieses Projekt schon lange ganz besonders am Herzen liegt. Und dass er es schon lange fordert. Beides stimmt. Und genau deswegen wird Herr Hentschel sich auch ganz besonders freuen, dass wir uns jetzt darum kümmern. Dann wird’s nämlich nicht nur gefordert. Dann klappt’s auch.“Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/