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Detlef Matthiessen zur Statistik in der Landwirtschaft
PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 26 – Abbau statistischer Erhebungen in Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel der Landwirtschaft Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Dazu sagt der agrarpolitische Sprecher Telefax: 0431/988-1501 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Detlef Matthiessen: Internet: www.sh-gruene.de Nr. 033.05 / 28.01.2005CDU-Antrag überflüssigEs hätte dieses Antrages der CDU nicht bedurft, um die Verwaltung auf die Idee zur Ver- einfachung und Verschlankung der Datenerhebung aufzufordern. Dies ist alles in Arbeit. Bereits im kommenden Jahr wird zum Beispiel bei der Viehzählung auf die Daten des „Herkunftssicherungs- und Identifizierungssystems Tier“ (HIT), zurückgegriffen, jedenfalls für den Bereich Rinder. Dies muss jedoch von der EU genehmigt werden, was aber kein Problem sein dürfte.Was Sie mit einem Zugriff der Agrarverwaltung auf die Daten des Landwirtschaftlichen Sozialversicherungsverbandes bezwecken, erschließt sich mir nicht. Neben der Sinnhaf- tigkeit sind auch hier rechtliche Hürden zu nehmen. Die Daten des Tierseuchenfonds sind aus gutem Grund geschützt. Da sollte man sehr genau überlegen, ob man sie öff- nen soll.Wir sind doch hier als Parlament keine Nebenverwaltung. Hätte sich die CDU doch we- nigstens vorher beim Ministerium erkundigt. Dann hätten Sie erfahren können, dass zum Beispiel auch daran gearbeitet wird, die für die EU erforderliche Datenerhebung für das Programm ZAL mit der Agrarstatistikarbeit zu verknüpfen.Also: Die Verwaltung ist am Ball, die machen das schon – auch ohne CDU-Aufforderung, zumal diese mal wieder völlig unkonkret ist. Trotzdem bin ich Ihnen dankbar für Ihren An- trag, gibt er doch Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass die Verwaltung bei der Daten- erhebung bereits auf gutem Weg ist. Und nicht nur das:1/2 Vor allem die Verwendung der Daten und ihre Präsentation wurde, sehr wirtschafts- freundlich, radikal verändert: Früher gab es einmal im Jahr ein dickes Buch. Heute ein dünnes und die gleichzeitige Darstellung der Daten im Internet. Die Agrardaten wurden an das bereits gut ausgebaute Umweltdatensystem angedockt.Heute kann jeder ganz aktuell die Daten einsehen und sogar auf virtuellen Karten darge- stellt bekommen um diese gezielt auszudrucken und zu nutzen. Das ist ein großer Fort- schritt und sehr anwenderfreundlich und wirtschaftsnützlich.Ich bin weiterhin auch für die Beibehaltung der Viehzählung, in schlanker Form und die Erfassung der Feldfrüchte. Gerade nachdem wir jetzt durch die Entkoppelung der Zah- lungen für die Landwirtschaft von der Produktion erreicht haben, müssen wir dieses sta- tistische Material der Wirtschaft zur Orientierung anbieten. ***