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11.05.05 , 09:01 Uhr
CDU

Torsten Geerdts: Weniger Bürokratie in den Heimen!

Nr. 102/05 11. Mai 2005


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
PRESSEMITTEILUNG Parlamentarische Geschäftsführerin Monika Schwalm Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de

Sozialpolitik Torsten Geerdts: Weniger Bürokratie in den Heimen! „Wir brauchen deutlich weniger Bürokratie in unserem Heimen. Alle pflegerelevanten Bereiche müssen auf den Prüfstand gestellt werden, um die Entbürokratisierung der Pflege zu erreichen und um ein höheres Maß an Transparenz herzustellen. Zur Zeit fehlt das Wesentliche, die Zeit für die Versorgung und Betreuung der Pflegebedürfti- gen“, so der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Torsten Geerdts.
So besteht dringender Handlungsbedarf, die vorhandenen Potentiale zur Entbürokra- tisierung des Heimrechts zu nutzen. Die CDU-Landtagsfraktion fordert daher:
• Doppel- und Mehrfachprüfungen müssen mit Hilfe eines gemeinsamen Prüf- und Fragenkatalogs sowie durch die Beschränkung auf ein Kontrollgremium vermie- den werden.
• Angemeldete Kontrollen verstärkt durch unangemeldete Kontrollen zu ersetzen. Entscheidend ist, die Ergebnisqualität stärker in den Vordergrund zu rücken.
• Den zeitlichen und inhaltlichen Umfang der Pflegedokumentation auf das Sinnvol- le und Notwendige zu begrenzen. Ziel der Pflegedokumentation muss die Ge- währleistung eines qualitätsorientierten und gesicherten Pflegeprozesses sein. Das sollte durch eine stärkere Standardisierung der Pflegedokumentation erfol- gen.
• Alternative Wohn- und Betreuungskonzepte sind stärker zu fördern und zu unter- stützen, da integriertes Wohnen und betreute Wohngemeinschaften zunehmend an Bedeutung gewinnen. Daher ist zu prüfen, ob und inwiefern das derzeitig gül- tige Heimgesetz alternative Wohn- und Betreuungsformen ermöglicht.
„Das Heimgesetz des Bundes gehört auf den Prüfstand. Wir erwarten von der Bun- desregierung, dass unsere Forderungen aufgegriffen und umgesetzt werden“, so Torsten Geerdts abschließend.

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