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27.05.05 , 11:34 Uhr
CDU

Niclas Herbst: Ausführliche Diskussion um die Zukunft der Struktur der Rechtsmedizin notwendig

Nr. 126/05 27. Mai 2005


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de

Hochschulpolitik TOP 14 Niclas Herbst: Ausführliche Diskussion um die Zukunft der Struktur der Rechtsmedizin notwendig Die Struktur und die Qualität der rechtsmedizinischen Versorgung haben nicht nur erhebliche Auswirkungen auf die Inhalte der Medizinerausbildung, sondern sind auch für den Bereich polizeilicher Ermittlungen von höchster Bedeutung.
Das Land hat seine Universitätsklinika bereits vor Jahren in Anstalten des Öffentli- chen Rechts überführt und wollte damit auch bewusst den Weg einschlagen, eine höhere wirtschaftliche Verantwortung zu fördern, die mit einer höheren Eigenständig- keit der Universitätsklinika verbunden sein sollte. Heute haben wir einen Lehrstuhl für Rechtsmedizin in Kiel und Lübeck, der auch weitgehende Dienstleistungen für die Justiz und den Polizeibereich durchführt. Dies betrifft übrigens nicht nur die Obdukti- on in ungeklärten oder zweifelhaften Todesfällen, sondern auch Blutalkoholuntersu- chungen und nicht zuletzt Vaterschaftstests.
Gerade der dritte Punkt des FDP-Antrages besonders interessant. Hier zu einer Lö- sung zu kommen, die für beide Seiten, also den Innen- und Rechtsbereich und für den Bereich Forschung und Lehre befriedigend ist, wird sicherlich der Hauptgegens- tand der folgenden Ausschussberatungen sein müssen. Bei diesen Beratungen mit Polizei und Justiz wird auch die Frage geklärt werden müssen, wie wichtig ein dezen- trales Angebot der Rechtsmedizin ist bzw. ob eine weitere Zentralisierung, insbeson- dere der Obduktion, aus polizeilicher Sicht darstellbar sein kann.
Wir werden im Ausschuss auch darüber beraten müssen, wie eine zukünftige Struk- tur eines Rechtsmedizinischen Instituts Schleswig-Holstein überhaupt aussehen kann. All dies kann nicht ohne die Nachfrage von Dienstleistungen, also dem Justiz- oder Innenministerium, diskutiert werden. Um also zu einer zügigen Besetzung und der Nachfolge für Professor Oehmichen zu kommen, müssen diese Beratungen auch zügig begonnen und zum Abschluss gebracht werden.

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