Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Hans-Jörn Arp: Eindeutiges Ergebnis aus dem landesweiten Wettbewerb
Nr. 159/05 16. Juni 2005 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deWirtschaftspolitik TOP 18a Hans-Jörn Arp: Eindeutiges Ergebnis aus dem landesweiten Wettbewerb Die CDU-Fraktion begrüßt es, dass die Landesregierung mit diesem Zuschuss für das mari- time Science Center in Kiel einen weiteren Leuchtturm für Schleswig-Holstein auf den Weg bringt, von dem der Tourismus im gesamten Land profitiert.Erstmalig ist es gelungen, Wissenschaft und Wirtschaft für ein gemeinsames Projekt dieser Größenordnung zu gewinnen. Und wir sprechen an dieser Stelle immerhin über ein Investiti- onsvolumen von rund 24 Millionen Euro. Zu begrüßen ist es, dass sich insbesondere die Wirtschaft mit 2 Millionen Euro an diesem zukunftsweisenden Projekt beteiligt. Diese zeigt, dass die regionale maritime Wirtschaft ein großes Interesse an der Realisierung des maritimem Science Centers in Kiel hat. Mit diesem Science Center wird ein Ort geschaffen, der einen starken Alleinstellungscharak- ter besitzt und einen authentischen Bezug zu unserem Land Schleswig-Holstein schafft.Aber lassen Sie uns, liebe Freunde, noch einmal zurückblicken: Wie ist es überhaupt zu die- ser Entscheidung über das Science Center gekommen? Zunächst wurde ein landesweiter Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich letztlich nur die Städte Flensburg und Kiel abschließend beteiligt haben. Nach der Erstellung von zwei unab- hängigen Gutachten, ging das Konzept der Stadt Kiel als eindeutiger Sieger hervor. Nach- dem die alte Landesregierung bereits eine Förderung von 60 Prozent zugesagt hatte, wurde von Seiten der neuen Landesregierung eine Zusage auf bis zu 75 Prozent Förderung bei maximal 24 Millionen Gesamtinvestitionen gemacht, um dieses Leuchtturmprojekt für das Land Schleswig-Holstein endgültig zu realisieren. Doch nun, liebe Kolleginnen und Kollegen, ist die Landeshauptstadt Kiel gefordert. Wir er- warten möglichst zügig ein in sich schlüssiges und plausibles Konzept, das die wirtschaftli- che Tragfähigkeit des Science Centers darstellt. Und ich darf daran erinnern, dass von Sei- ten der Landesregierung immer gefordert wurde, dass sich der Betrieb des Science Centers an privatwirtschaftlichen Grundsätzen orientieren muss. Die Landeshauptstadt Kiel muss wissen, dass sie für die Folgekosten allein oder gemeinsam mit einem privaten Betreiber aufkommen muss. Klar ist, liebe Freunde, dass wir uns nicht an den Folgekosten des Betriebes des Science Centers beteiligen werden.Die nun vom SSW angestoßene aktuelle Diskussion um den Standort des maritimen Science Centers verstehe ich nun mal wieder gar nicht. Haben wir nicht ein eindeutiges Ergebnis aus dem Wettbewerb und den zahlreichen Gutachten bekommen? Sportlich fair ist es auch nicht, wenn der zweite soviel bekommt wie der erste. Stattdessen sollte sich das ganze Land über so ein innovatives und touristisch attraktives Projekt freuen. Denn es stärkt die Position Kiels und damit Schleswig-Holsteins auf dem hart umkämpften Markt der Kreuzfahrtschiffe und der Tagesurlauber. Ich bin mir sicher, liebe Kol- leginnen und Kollegen, würde ein solches Leuchtturmprojekt in Mecklenburg-Vorpommern realisiert, gäbe es dort eine solche Standortdiskussion, wie wir sie hier erneut führen, nicht.Lassen Sie mich an dieser Stelle aber auch noch ein Wort zu dem Multimar-Wattforum in Tönning und der Phänomenta in Flensburg sagen. Beide Projekte haben einen ausgezeich- neten Ruf in und außerhalb von Schleswig-Holstein. Beide Projekte sind bereits jetzt äußerst attraktiv und werden von den Besuchern angenommen. Ich bin mir sicher, dass die Landesregierung keine Schritte unternehmen wird, die eines der beiden Projekte gefährden.Liebe Kolleginnen und Kollegen, die CDU-Landtagsfraktion steht zu der Phänomenta in Flensburg, steht zu dem Multimar-Wattforum in Tönning und setzt sich dafür ein, dass das maritime Science Center, das von der alten Landesregierung angestoßen wurde, nun endlich in Kiel realisiert wird.