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Ecopolicyade im Landtag
93/2005 Kiel, 23. Juni 2005Ecopolicy-Landesfinale im Landtag: Schüler wetteifern mit Landtagsabgeordneten um gutes RegierenKiel (SHL) – „Ecopolicy“- so heißt das von Frederic Vester entwickelte Com- puterspiel, in dem Jugendlichen vernetztes Denken und Handeln vermittelt wirdl. Ziel ist es, das virtuelle Land Kybernetien erfolgreich zu regieren. Unter- stützt vom Landtag und den Sparkassen findet am heutigen Donnerstag um 14:00 Uhr im Landeshaus (Schleswig-Holstein Saal) das Landesfinale der Ecopolicyade statt.Über 900 Schülerinnen und Schüler haben sich an dem landesweiten Wettbe- werb seit Februar beteiligt. Gespielt wurde in Teams mit je drei Jugendlichen. Um die Landesmeisterschaft ringen heute in Kiel fünf Teams. Sie vertreten folgende Schulen: Klaus-Harms-Gymnasium Kappeln, Otto-Hahn-Gymnasium Geesthacht, Alexander von Humboldt-Gymnasium Neumünster, Wilhelminen- schule (Hauptschule) in Preetz sowie Haupt- und Realschule Malente. Ein Team vom Gymnasium Lütjenburg kümmert sich um die Berichterstattung.Erneut wird ein fraktionsübergreifendes Landtagsteam ebenfalls versuchen, Kybernetien erfolgreich zu regieren. Ein ähnlicher Versuch endete allerdings vor einem Jahr im Landeshaus mit einem Staatsstreich in dem virtuellen Land. Die Landtagsabgeordneten Jürgen Weber (SPD), Niclas Herbst (CDU), Ekke- hard Klug (FDP) und Karl-Martin Hentschel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ) wol- len heute zeigen, dass sie es diesmal besser hinkriegen.In ihrer Begrüßung sagte Vizepräsidentin Ingrid Franzen: „Das Schöne an dem Computerspiel Ecopolicy ist, dass man sehr schnell Erfolge, aber auch Misser- folge zu sehen kriegt. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Parlamenta- rierin und auch als Ministerin muss ich leider sagen: Das ist in der Realität kei- neswegs so klar erkennbar.“ Dennoch sei dieser Wettbewerb eine gute Mög- lichkeit, Jugendlichen politisches Denken und Handeln näher zu bringen. „Sie lernen dabei, in Zusammenhängen zu denken“, betonte Franzen.