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Ekkehard Klug: "Altenholzer Berufschul-Chaos muss Konsequenzen na ch ziehen"
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 167/2005 Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Montag, 8. August 2005 Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand, MdL Berufsschulen/Aufnahme von Auszubildenden in NachbarkreisenEkkehard Klug: „Altenholzer Berufschul-Chaos muss Konsequenzen nach ziehen“ www.fdp-sh.de Zu der Berichterstattung über Probleme von Auszubildenden Altenholzer Firmen, einen Berufsschulplatz in Kiel zu erhalten (Kieler Nachrichten vom 5. und 6. August 2005) erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug:„Hier wird auf dem Rücken junger Auszubildender und ausbildender Betriebe zwischen den beteiligten Kreis- und Stadtverwaltungen ein Schwarzer-Peter-Spiel betrieben. Solche kleinkarierten, bornierten Verhaltensweisen muss das Land künftig unterbinden“.Der FDP-Bildungsexperte kündigte daher eine Landtagsinitiative an, die sicherstellen soll, dass die Schulaufsicht das ihr gesetzlich zustehende Zuweisungsrecht in Zukunft grundsätzlich - und nicht erst im Nachhinein als Reaktion auf Presseberichte - auf möglichst unbürokratische Weise wahrnimmt. Zwischen der Schulaufsicht im Bildungsministerium und den für Ausbildungsfragen zuständigen Kammern sollte dazu ein vereinfachtes und beschleunigtes Abstimmungsverfahren eingerichtet werden. Es sei nötig, aus den Vorkommnissen generelle Konsequenzen zu ziehen, statt die Betroffenen und Öffentlichkeit mittels der jetzt verspätet vom Ministerium getroffenen Einzelfallentscheidung zu beschwichtigen.„Wir können nicht zulassen, dass Ausbildungschancen für junge Menschen zerstört werden, weil sich Kommunalverwaltungen bei der Vergabe von Berufsschulplätzen starr daran orientieren, in welchem Kreisgebiet der jeweilige Betrieb liegt. Das führt, wie die die Vorgänge aus Altenholz gezeigt haben, zu völlig irrsinnigen Konsequenzen“, meinte der FDP-Landtagsabgeordnete.Klug betonte, die in den Presseberichten dargestellten Zustände sprächen auch eindeutig gegen Überlegungen des Landkreistages, den kommunalen Gebietskörperschaften im Schulbereich noch weiter reichende Kompetenzen im Sinne einer Kommunalisierung des Schulwesens zu übertragen. „Dann entstünde auf Kreisebene erst recht eine Schulwelt aus lauter Kleinfürstentümern, die sich eifersüchtig gegeneinander abschotten“.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/