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Hersteller von Windenergieanlagen ächzen unter hohen Stahlpreisen
Nr. 209/05 06. September 2005 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deEnergiepolitik Manfred Ritzek: Hersteller von Windenergieanlagen ächzen unter hohen Stahlpreisen „Drastisch gestiegene Stahlpreise gefährden die Kalkulation der Windenergieprojek- te, besonders im Offshore-Bereich für die 5-Mega-Watt-Anlagen“, so der energiepoli- tische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Manfred Ritzek.Noch im April dieses Jahres veröffentlichte der Bundesverband Wind-Energie e.V. mit großem Stolz, dass die deutsche Windkraft-Industrie über 800.000 Tonnen Stahl pro Jahr benötigt, das sei fast dreimal so viel wie im Schiffbau. Und in jedem Offsho- re-Windrad stecken 3.000 Tonnen Stahl.Das Offshore-Projekt Butendiek ächzt jetzt unter der Last der hohen Stahlpreise. Die Einlagen der Zeichner sind verbraucht, Neuverhandlungen wegen der Stahlpreise werden schwierig.Die regenerative Energie aus Windkraftanlagen muss sich früher als erwartet den Marktgegebenheiten stellen. Nach wie vor setzen wir in verantwortbarer Weise auf die Windkraft, auch auf den Ausbau.„Veränderte reduzierte Renditeerwartungen beweisen, ob die Begeisterung für Inves- titionen auf dem jetzigen Niveau bleiben“, so Manfred Ritzek abschließend.