Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

27.09.05 , 11:34 Uhr
FDP

Heiner Garg: "Schleswig-Holsteins Wirtschaft wuchs-aber zu langsa m und am Arbeitsmarkt vorbei."

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Nr. 209/2005 Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Kiel, Dienstag, 27. September 2005 Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand, MdL Wirtschaftswachstum im 1. Halbjahr 2005
Heiner Garg: „Schleswig-Holsteins Wirtschaft wuchs—aber zu langsam und am Arbeitsmarkt vorbei.“



www.fdp-sh.de Zur vorläufigen Schätzung der Wachstumsraten der Bruttoinlandsprodukte der Bundesländer im 1. Halbjahr 2005 im Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2004 erklärte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg:
„Das reale Wirtschaftswachstum im 1. Halbjahr 2005 in Schleswig-Holstein wird auf ein Prozent geschätzt. Das ist besser als nichts (0%), besser als in Deutschland (0,6%), besser als der Durchschnitt der übrigen westdeutschen Flächenländer (0,67%), besser als in Westdeutschland (0,8%) und besser als der Trend in Schleswig-Holstein seit 1991 (0,94%).
Besser—aber nicht gut. Mit einem Prozent Wachstum liegen wir im europäischen Vergleich immer noch fast ganz hinten. Das wäre eher unwichtig, wenn bei uns sonst alles gut liefe—tut es aber leider nicht.
Denn unsere Wirtschaft wächst am Arbeitsmarkt vorbei: Im August suchten 218.000 Menschen in Schleswig-Holstein Arbeit, davon waren 154.000 offiziell arbeitslos (11%). Von Mai 2004 bis Mai 2005 gingen 10.500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren—viele davon im Verarbeitenden Gewerbe (4.100). Nach Angaben des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein gingen in Schleswig-Holstein aber gerade vom Verarbeitenden Gewerbe deutliche Wachstumsimpulse aus.
Fazit: Schleswig-Holsteins Wirtschaft wuchs, obwohl Arbeitsplätze verloren gingen—vielleicht auch gerade, weil sie verloren gingen: Weil die Unternehmen nur durch den Abbau zu teurer Arbeitsplätze wettbewerbsfähiger werden konnten.
Es wird Zeit, der Arbeit endlich Vorfahrt zu geben, damit bald wieder Wirtschaft und Beschäftigung wachsen können. Die große Minimalkonsenskoalition ist damit aber offensichtlich überfordert.“



Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen