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Ekkehard Klug: "Blamage für die Bildungsministerin"
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Nr. 260/2005 Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Kiel, Donnerstag, 3. November 2005 Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand, MdLBildung/Schulen/PISAEkkehard Klug: „Blamage für die Bildungsministerin“ - Bildungschancen in der beruflichen Bildung im Land werden verbaut - www.fdp-sh.de Zur heutige Pressekonferenz der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave sagte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug:„Es ist für Frau Erdsiek-Rave und die SPD, die seit 17 Jahren die Verantwortung für die Schulpolitik in diesem Land trägt, eine Riesen- Blamage, dass die Realschulen im Vergleich bessere Leistungen erbringen als die Gesamtschulen im Land. Daraus ergibt sich ein akuter Begründungs- Notstand für alle, die das gegliederte Schulwesen in Schleswig-Holstein abschaffen und durch Gesamt-/Gemeinschaftsschulen ersetzen wollen“, stellte der liberale Bildungspolitiker heute in Kiel fest.Hinsichtlich der Abhängigkeit des Schulerfolges von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler wies Klug auf die wichtige Rolle der berufs- bildenden Schulen und deren Behandlung durch die Landesregierung hin. Klug: „Frau Erdsiek-Rave entzieht den Berufsschulen trotz massiv steigender Schülerzahlen Lehrerstellen (Stichwort: Stellenverlagerung zugunsten ‚verlässlicher Grundschulen’).“ Die Folge sei, dass Hauptschul- und Realschulabgänger in berufsbildenden Schulen schlechtere Voraus- setzungen zur Erlangung weitergehender Bildungsabschlüsse erhielten.Er nannte zwei Beispiele: „Durch die Einführung von "Sparmodellen" wie der einjährigen (statt zweijährigen) Berufsfachschule würden die Bildungs- chancen verschlechtert. Hinzu kommt der Umstand, dass es in Schleswig- Holstein de facto einen steigenden "Numerus clausus" bei der Aufnahme in Fachgymnasien gibt, weil die Aufnahmekapazität der Schulen nicht der Nachfrage entspricht. Hier werden den Schülerinnen und Schülern ein weitergehender Schulerfolg schlicht verbaut“, sagte Klug.„Es ist deshalb pure Heuchelei, wenn sich Frau Erdsiek-Rave über die Bildungschancen jener äußert, die nicht den Sprung aufs Gymnasium geschafft haben“, meinte Klug abschließend.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/