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Dr. Henning Höppner: Neue PISA-Studie bestätigt sozialdemokratische Bildungspolitik
Sozialdemokratischer Informationsbrief Kiel, 03.11.2005, Nr.: 168/2005Dr. Henning Höppner:Neue PISA-Studie bestätigt sozialdemokratische BildungspolitikZu der heute vorgestellten PISA-Länderstudie 2003 erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Henning Höppner:Der Ländervergleich PISA 2003 ist für die Schulen Schleswig-Holsteins insgesamt er- freulich ausgefallen, weil sich die Leistungen in allen Kompetenzbereichen verbessert haben. Besonders den schleswig-holsteinischen Gymnasien gratulieren wir zu ihren weiterhin hervorragenden Werten.Es bleibt jedoch bei den strukturellen Problemen des deutschen Schulwesens:- Der Schulerfolg hängt immer noch entscheidend von der sozialen Herkunft ab.- Schüler aus Migrantenfamilien, besonders wenn sie zu Hause kein Deutsch spre- chen, laufen Gefahr, von unserem Bildungssystem abgehängt zu werden.- Bundesweit geraten die Hauptschüler in einen unaufholbaren Rückstand.- Zu viele Bildungsbiographien werden durch Zurückstellungen und Sitzenbleiben verzögert.Wir begrüßen die umfangreichen Maßnahmen des Bildungsministeriums zur besseren Sprachförderung, zur Verringerung des Sitzenbleibens, zur Qualitätssicherung sowie zur Ausweitung der Offenen Ganztagsschulen. Schleswig- HolsteinHerausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: Internet: pressestelle@spd.ltsh.de www.spd.ltsh.de SPD -2-Aus sozialdemokratischer Sicht gibt es jedoch keine Alternative dazu, mittelfristig das deutsche Schulwesen grundlegend neu zu gestalten und die Zeit des gemeinsamen Lernens entscheidend auszuweiten.