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Ursula Sassen: Keine Bürgerversicherung durch die Hintertür!
Nr. 310/05 18. November 2005 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deSozialpolitik Ursula Sassen: Keine Bürgerversicherung durch die Hintertür!Angesichts der jüngsten Äußerungen der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Ärzten von privat und gesetzlich Krankenversicherten den gleichen Betrag zahlen zu wollen, warnt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion vor dem Einzug der Bürgerversicherung durch die Hintertür.Diese populistischen Ankündigungen der Gesundheitsministerin und der Vorschlag der Bundes-SPD, die Zahlen der Krankenkassen drastisch reduzieren zu wollen, sei- en faktisch der Einstieg in die von der SPD favorisierte Bürgerzwangsversicherung, deren Solidarität an der Beitragsbemessungsgrenze endet. Hohe Einkommen betei- ligen sich nicht! Wer gespart hat und Zinsen bekommt, zahlt Beiträge! Private und gesetzliche Kas- sen werden zu einer Einheitskasse gleichgeschaltet. Wettbewerb findet nicht mehr statt! „Ungerechtigkeiten lassen sich nicht durch Gleichmacherei beseitigen“, so Sas- sen. Die Koalitionspartner CDU und SPD hatten dieses Thema wegen seiner Komplexität und gegensätzlicher Auffassungen zunächst zurückgestellt.„Ich habe kein Verständnis für die Alleingänge von Ulla Schmidt und sehe zur solida- rischen Gesundheitsprämie der CDU noch keine Alternative“, so Ursula Sassen.