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30.11.05 , 15:43 Uhr
B 90/Grüne

Monika Heinold zum Weltaidstag

PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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Nr. 376.05 / 30.11.2005
Aids-Hilfe braucht mehr als warme Worte Anlässlich des Weltaidstages erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:
Es gibt nichts zu beschönigen: Der HI-Virus befindet sich in Deutschland wieder auf dem Vormarsch. Ein Anstieg von mehr als 30 Prozent bei den Neuinfektionen in diesem Jahr ist eine alarmierende Bilanz.
Die Politik kann hieraus nur schlussfolgern, dass die HIV-Prävention einen neuen, kraftvollen Anlauf braucht, der sich auf zwei Ziele richtet: Zielgruppenspezifische Aufklärung auf der ei- nen Seite und eine neue gesamtgesellschaftliche Bewusstmachung des Risikos, auch und insbesondere in der Jugendkultur. HIV und Aids dürfen nicht als „Randgruppenproblem“ abgestempelt werden.
Wie üblich sind am Weltaidstag alle Akteure aus Politik und Gesellschaft erschüttert über die steigenden Zahlen und versprechen, sich für eine verstärkte Präventionsarbeit einzusetzen. Warme Worte helfen den Betroffenen und denjenigen, die sich mit beispiellosem Einsatz für die Prävention stark machen, aber nicht weiter.
Deshalb haben wir heute im Rahmen unserer Haushaltsanträge für 2006 beantragt, die Haushaltsmittel für die Aidshilfe und für die Aids-Selbsthilfegruppen um 35.000 Euro aufzu- stocken und damit wieder auf den rot-grünen Haushaltsansatz 2005 hoch zu setzen.

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