Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

14.12.05 , 14:38 Uhr
CDU

Ursula Sassen: Rehabilitation stärker in die Therapie einbin-den

Nr. 342/05 14. Dezember 2005


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de

Gesundheitspolitik Ursula Sassen: Rehabilitation stärker in die Therapie einbinden Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ursula Sassen, hat sich heute für eine stärkere Einbindung von Rehabilitationsmaßnahmen in die The- rapie kranker Menschen ausgesprochen:
„Der Kostendruck auf allen Ebenen der Gesundheitspolitik, vor allem die Einführung von Fallpauschalen, haben dazu geführt, dass viele Patienten viel zu früh nach Hau- se entlassen werden“. Dort seien sie auf sich allein gestellt oder aber auf die Hilfe und Unterstützung der Angehörigen oder von Teilzeitpflegekräften angewiesen. Dies sei dem Heilungsprozess nicht förderlich.
Sowohl hinsichtlich der physischen Genesung als auch der psychologischen Betreu- ung der Patientinnen und Patienten könne durch eine erweiterte medizinische Ver- sorgung über Rehakliniken letztendlich im Gesundheitssystem viel Geld eingespart werden – und den Patientinnen und Patienten werde besser und nachhaltiger gehol- fen. Beispielsweise hätten in einer onkologischen Rehaklinik (Kliniken zur Rehabilita- tion von Krebspatienten) die Patienten die Möglichkeit, sich unter ärztlicher Betreu- ung mit begleitenden therapeutischen Maßnahmen auf das Leben mit und nach der Erkrankung einzustellen und sich auch mit anderen Betroffenen auszutauschen.
Im Zuge einer anstehenden erneuten Gesundheitsreform solle neben der Prävention und der akuten medizinischen Therapie die Rehabilitation wieder den Schwerpunkt bekommen, den sie in der Medizin verdient, so Sassen. „Schleswig-Holstein hat her- vorragende Rehakliniken, die einen reibungslosen patientengerechten integrierten Behandlungsverlauf vom Akutkrankenhaus bis zur Rehabehandlung gewährleisten. Auch in diesem Bereich können wir im Rahmen der Initiative zum Gesundheitsland Schleswig-Holstein zum Vorreiter machen“.

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen