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Hans-Jörn Arp: Luftverkehrskonzept zügig umsetzen
Nr. 366/05 22. Dezember 2005 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deVerkehrspolitik Hans-Jörn Arp: Luftverkehrskonzept zügig umsetzen Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp, hat das heute von Minister Austermann vorgelegte Luftverkehrskonzept begrüßt. „Die Dis- kussion der letzten Monate um die Flughäfen vor allem in Kiel-Holtenau und Lübeck- Blankensee haben gezeigt, dass es dringend notwendig war, ein überarbeitetes Luft- verkehrskonzept unter Einbeziehung des Hamburger Flughafens vorzulegen. Gerade der Luftverkehr mit seinen erheblichen Investitionen benötigt Planungssicherheit über lange Jahre hinaus, wenn diese Investitionen und hohen Zuwachsraten zielführend getätigt werden sollen“, erklärte Arp.Im wesentlichen bestätige das von einem unabhängigen Gutachter arbeitete Konzept die Position der Landesregierung und der sie tragenden Fraktionen. „Insbesondere die im Konzept genannten Prognosen für den Flughafen Lübeck-Blankensee mit sei- nem großen Fluggastaufkommen zeigen, wie wichtig es war, dass die CDU und Mi- nister Austermann für den Flughafen Lübeck-Blankensee gekämpft haben“, so Arp.Interessant seien auch die Ausführungen zum Flughafen Kiel. Die dringend notwen- dige Zusammenarbeit mit dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel sei sehr deutlich ge- worden. Auf der Grundlage des vorliegenden Gutachtens müssten jetzt schnell die notwendigen Schlüsse gezogen werden, wie es mit dem Fluthafen Kiel weitergehen soll. „Ich erwarte, dass sich alle Verantwortlichen schneller an einen Tisch setzen, um zu entscheiden, wie es weitergehen soll. Eine Fortführung der jahrzehntelangen Hängepartie um den Flughafen Kiel-Holtenau darf es nicht geben“, so Arp. Dabei müssten ausdrücklich auch die Gedanken zu einem Ausbau hinsichtlich eines Char- terflughafens ergänzend zum Flughafen Fuhlsbüttel in Betracht gezogen werden.Arp begrüßte, dass auch ein möglicher Ausbau des Militärflughafens Jagel für zivile Zwecke Beachtung im Gutachten gefunden hätte. Die positive Prognose hinsichtlich des Fluggastaufkommens zeige, dass die Investorengruppe, die diese Vorhaben oh- ne Einbeziehung öffentlicher Mittel realisieren will, die volle Unterstützung der CDU- Landtagsfraktion verdient.Diese Unterstützung der CDU gelte auch für die genannte Option, den Bereich Kal- tenkirchen für eine Nutzung offen zu halten, wenn der Flughafen Hamburg- Fuhlsbüttel an seine Auslastungsgrenzen herankommen wird. „Es geht darum, dass die Region Schleswig-Holstein eine schnelle und effektive An- bindung an die innerdeutschen, aber auch der europäischen Flughäfen realisieren kann. Eine wirtschaftlich starke Region braucht auch ein leistungsfähiges Flugver- kehrsnetz. Deshalb wird sich die CDU-Landtagsfraktion für eine zügige Umsetzung des neuen Luftverkehrskonzept einsetzen, so Arp abschließend.