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01.02.06 , 14:12 Uhr
CDU

Manfred Ritzek: Nationale Energiediskussion muss internationale Entwicklungen einbeziehen

Nr. 44/06 01. Februar 2006


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
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Energiepolitik Manfred Ritzek: Nationale Energiediskussion muss internationale Entwick- lungen einbeziehen „Die EU wird im Jahr 2030 zu 90 % von Erdöleinfuhren und zu 80 % von Erdgasim- porten abhängig sein, wenn wir nicht handeln. Wir müssen heute schon diese Ent- wicklung in unserer Energiediskussion berücksichtigen“, so der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Manfred Ritzek.
„Wir können und müssen uns in Schleswig-Holstein verstärkt der Entwicklung der regenerativen Energie zuwenden, eine Insel der Glückseligkeit bezüglich der Ener- gieversorgung werden wir dadurch allein aber nicht. Vielmehr wird die globale Ver- knappung mit den stark steigenden Preisen auch jeden einzelnen von uns treffen“, so Ritzek.
Deshalb sei es auch dringend notwendig, in die Diskussion über Energie die Berech- tigung aller Arten der Energiewandlung und –erzeugung herauszustellen. Dazu ge- hören neben den fossilen Rohstoffen die erneuerbaren Energien, sichere Kernkraft- werke und die Entwicklung modernster Technologien wie CO2-freie Kohlekraftwerke. Die Verlängerung von Restlaufzeiten für technisch sichere Kernkraftwerke, die Über- tragung von Reststrommengen an andere Kernkraftanlagen seien nötig. Sie würden auch ganz aktuell gefordert, u.a. von dem Vorsitzenden des deutschen SPD- Abgeordneten im Europaparlament, Bernhard Rapkau. Auch müsse immer wieder an das mögliche Sparpotential beim Energieverbrauch appelliert werden. Das liege nach wie vor bei 30 % und müsse mehr ausgeschöpft werden.
„Die Herausforderungen in der Energiepolitik sind gigantisch. Wir müssen uns dabei mit zukunftsweisenden Entscheidungen beteiligen“, erklärte Ritzek abschließend.

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