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Rolf Fischer, Anette Langner, Jutta Schümann: SPD-Initiative für KERN - die Region stärken
Sozialdemokratischer Informationsbrief Kiel, 08.02.2006, Nr.: 033/2006Rolf Fischer, Anette Langer, Jutta Schümann:SPD-Initiative für KERN – die Region stärkenZu den heute veröffentlichen Reformvorschlägen der KERN-Region erklärten die drei Landtagsabgeordneten Rolf Fischer (Kiel), Anette Langner (Plön) und Jutta Schümann (Neumünster), die auch Kreisvorsitzende ihrer Parteien sind:Wir begrüßen die Vorschläge der KERN-Vorstandsmitglieder. Insbesondere die Ein- richtung eines Regionalbeirates scheint uns eine gute Variante. Wir werden diese Vor- schläge konstruktiv kritisch analysieren. Für uns gilt: Wir setzen uns dafür ein, dass die KERN-Region schnell und umfassend politisch und organisatorisch gestärkt wird. In der Konkurrenz der schleswig-holsteinischen Regionen muss sich die KERN-Region neu aufstellen. Die Landesregierung hat fünf bis sechs „Leuchtturm“-Projekte für die nördliche Grenzregion angekündigt. Die Region um Hamburg ist in die Konzeption der wachsenden Metropolregion eingebunden. Nur eine starke KERN-Region ist gleichbe- rechtigter Partner für andere Regionen und die Metropolregion.Wir appellieren an die Vernunft: Die Sicherung von KERN wird nur gelingen, wenn alle politischen Kräfte dies wollen. Parteiübergreifend müssen wir für Mehrheiten sorgen, wenn KERN eine Perspektive haben soll. Angesichts der schnellen Entwicklung in den anderen Regionen unseres Landes appellieren wir an die Entscheidungsträger und werden uns als SPD-Kreisverbände und –Fraktionen dafür einsetzen, politisches Kirchturmdenken zu überwinden. Schleswig- HolsteinHerausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de SPD -2-Wir wollen die Identität von KERN stärken! Die Menschen müssen erkennen, dass nur eine in sich starke Region mithalten kann. Deshalb wollen wir für KERN die Debatte über die neu zu gründenden Verwaltungsregionen intensivieren; die ganze Region muss eingebunden sein. Die Entscheidung über und für kommunale Verwaltungsregi- onen bietet die Chance, ein gemeinsames zukunftsweisendes Konzept kostengünsti- ger, effizienter und bürgernaher Verwaltungsdienstleistungen für die gesamte Region zu entwickeln. Diese Chance darf nicht durch Einzelinteressen vertan werden.Wir wollen als SPD ein Profil für KERN entwickeln, das attraktiv und zukunftsorientiert ist. Wirtschaftsförderung wird sich zukünftig auf Cluster und profilierte Schwerpunkte konzentrieren. Initiativen wie „Zukunft Meer“ und andere Zukunftsbranchen bieten eine Entwicklungsplattform für eine wirtschaftlich starke KERN-Region.Wir werden uns für eine engere Zusammenarbeit der SPD in der KERN-Region ein- setzen und einen Vorschlag für eine kontinuierliche und konzentrierte Kooperation auf SPD-Ebene umgehend vorlegen.