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Herlich Marie Todsen-Reese zum internationalen Frauentag: Ohne Frauen ist kein Staat zu machen
Nr. 95/06 07. März 2006 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deFrauenpolitik Herlich Marie Todsen-Reese zum internationalen Frauentag: Ohne Frauen ist kein Staat zu machen„Ohne Frauen ist kein Staat zu machen“ – klarer kann man die Bedeutung der Frau- en in und für unsere Gesellschaft nicht auf den Punkt bringen, erklärt die frauenpoliti- sche Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Herlich Marie Todsen-Reese anlässlich des internationalen Frauentages. Wenn man sich vor Augen führe, dass das Wahlrecht für Frauen erst am 12. Novem- ber 1918 in Deutschland eingeführt wurde, werde der steinige Weg zur Gleichbe- rechtigung auch in Deutschland erkennbar. Und der Weg zu einer echten Gleichberechtigung sei noch weit: Nach wie vor ver- dienten Frauen in vergleichbaren Positionen deutlich weniger als Männer, und nach wie vor traue „Mann“ „Frau“ in Hinsicht auf Führungspositionen weniger zu. „Ich bin jedoch sicher, dass der demografische Wandel zwangsläufig dazu führen wird, dass Frauen in Zukunft in allen Berufsfeldern gefragt sein, und spätestens dann ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen werden.“ Deshalb komme es jetzt mehr denn je darauf an, die Mädchen und jungen Frauen in Schule und Ausbildung auf ein erfolg- reiches Berufsleben vorzubereiten. Das allein reiche jedoch bei Weitem nicht aus. „Denn auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Mütter, Väter und Alleinerziehende derzeit fast unmöglich“, so Todsen-Reese. Ein zentrales Element auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung sei deshalb eine zukunftsweisende Familienpolitik, wie sie die CDU Schleswig- Holstein gerade auf ihrem Landesparteitag beschlossen habe: „Gleichberechtigung heißt dabei nicht: Gleichmacherei. Wir brauchen gerade in der Gleichstellungspolitik Lösungen, die es der Frau ermöglichen, ihre unterschiedlichen Lebensphasen flexi- bel aufeinander aufzubauen“, erklärte Todsen-Reese. So könnten die Frauen ihre spezifischen Talente, Fähigkeiten und Erfahrungen in die Gestaltung von Beruf und Gesellschaft einbringen.