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25.04.06 , 09:37 Uhr
SPD

Konrad Nabel: 20 Jahre nach Tschernobyl - Wir brauchen eine Energiezukunft ohne Atomkraft

Sozialdemokratischer Informationsbrief
Kiel, 25.04.2006, Nr.: 082/2006


Konrad Nabel:

20 Jahre nach Tschernobyl – Wir brauchen eine Energiezukunft ohne Atomkraft

Zum morgigen 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erklärt der um- welt- und energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Konrad Nabel:

Am 26.April 1986 hat sich im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl der schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie ereignet. Er verursachte und verursacht weiter Todesopfer in unvorstellbarem Ausmaß. Das Leid der Menschen in der kontaminierten Region wirkt bis heute als Albtraum in den Köpfen der Menschen in aller Welt.

Jeder Mensch in Deutschland hat seine persönlichen Gefühle und Erinnerungen an diese Katastrophe. Der Reaktorunfall hat aber auch die Energiepolitik in Deutschland dramatisch verändert: Kein neues Kraftwerk wurde seitdem gebaut, das Bundesum- weltministerium wurde gegründet, der Atomausstieg ist seit 2001 Gesetz. Dabei muss und wird es bleiben: Eine nachhaltige Energiezukunft - nicht nur für Deutschland - ba- siert auf den drei Säulen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Energiesparen. Die Atomkraft gehört nicht dazu. Ich bin mir sicher, dass als Mahnung von Tschernobyl diese Einsicht alle Verantwortlichen erreicht und in ihrem Handeln für eine atomkraft- freie Energiepolitik bestärken wird.



Schleswig- Holstein

Herausgeber: SPD-Landtagsfraktion Verantwortlich: Petra Bräutigam Landeshaus Postfach 7121, 24171 Kiel Tel: 0431/ 988-1305/1307 Fax: 0431/ 988-1308 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Internet: www.spd.ltsh.de SPD

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