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Dr. Johann Wadephul: Bestehende Kreisstrukturen erhalten
Nr. 154/06 02. Mai 2006 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deDr. Johann Wadephul: Bestehende Kreisstrukturen erhaltenAm Rande der Bereisung des Landkreises Schleswig-Flensburg durch die CDU- Landtagsfraktion sprach sich deren Vorsitzender, Dr. Johann Wadephul, erneut dafür aus, die bestehende Kreisstruktur in Schleswig-Holstein zu erhalten: „Mit der Einfüh- rung der kommunalen Verwaltungsregionen machen wir unsere Kreise fit für die Zu- kunft. Eine weitergehende Reform wird es in dieser Legislaturperiode nicht geben“. Die CDU-Landtagsfraktion habe auch deshalb ihre heutige Fraktionssitzung in einem der Landkreise durchgeführt, um deutlich zu machen, dass sie zu den Kreisen und den bestehenden Strukturen steht. „Wir haben hier in Schleswig-Flensburg einen lebendigen Kreis mit innovativen Firmen, einer hervorragenden Tourismuswirtschaft und einer modernen und effizienten Kreisverwaltung“, so Wadephul. Landratskandi- dat von Gerlach stehe dafür, dass er als Verwaltungsprofi gemeinsam mit der Kreis- politik den Kreis Schleswig-Flensburg voranbringen und neue Perspektiven für die Region nutzen werde. Die CDU-Landtagsfraktion sammelte an verschiedenen Orten im Kreisgebiet zahlrei- che interessante Eindrücke. Die einzelnen Fraktionsarbeitskreise informierten sich über die Situation vor Ort in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Agrar, Inneres und Bildung. Im Rahmen einer abschließenden Pressekonferenz zogen die Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Peter D. Henningsen, und dem Landratskanditaten Bogislav-Tessen von Gerlach eine positive Bilanz ihrer Bereisung. Johann Wadephul hob hervor, dass sich die CDU-Landtagsfraktion für neue Entwicklungsimpulse im Landesteil Schleswig ein- setze: Ziel müsse es sein, die Verwaltung im Rahmen der Verwaltungsstrukturreform noch effizienter und bürgernäher zu machen. Weitere große Herausforderungen für den Kreis seien auch die Erhaltung der Schulversorgung im ländlichen Raum aufgrund der demografischen Entwicklung und die Stärkung der grenzüberschreitenden Zu- sammenarbeit. Der Kreisvorsitzende der CDU Schleswig-Flensburg begrüßte es, dass die Landes- regierung im Rahmen der Regionalförderung Leuchtturmprojekte für den Landesteil Schleswig angekündigt habe, die gemeinsam mit der Region entwickelt werden sol- len. Als beeindruckend bezeichnete Johannes Callsen als wirtschaftspolitischer Spre- cher der Landtagsfraktion die Besuche bei der M. Jürgensen GmbH &CO und der Paustian airtex GmbH. Insbesondere die Präsentation des neuen computergesteuer- ten Lederschnittsystems, das der Hersteller von Textil- und Lederprodukten für die Luftfahrtindustrie als einer der ersten Produzenten weltweit installiert hat, habe die Fraktion beeindruckt: „Diese innovativen Firmen haben weltweite Kundenlisten, da brauchen wir in Schleswig-Holstein mehr von“, so Wadephul. Gleichwohl habe der ländliche Raum und damit die Landwirtschaft für den Kreis nach wie vor eine hohe Bedeutung. In diesem Zusammenhang werde die Landesgarten- schau in Schleswig im Jahr 2008 dem Kreis die Gelegenheit bieten, seine große Kompetenz einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Gerade für Schleswig-Flensburg sei es wichtig, die neuen Chancen im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe wahrzunehmen. Zu diesem Thema hatten sich die Par- lamentarier im Rahmen eines Gespräches auf dem Flugplatz Eggebek informiert. Der Platz sei jedoch nicht nur für Projekte der regenerativen Energien interessant, beton- te Callsen: „Wir haben hier über 100.000 Quadratmeter Gebäudegrundfläche, voll erschlossen und mit hervorragender Verkehrsanbindung, das ist ein mehr als inte- ressantes Konversionsobjekt“, so Callsen. Gleiches gelte für die beiden weiteren Konversionsstandorte Olpenitz / Kappeln und Schleswig. Es gehe vor allem darum, in der vom Bundeswehrabbau besonders betroffenen Region neue und zukunftsfähi- ge Arbeitsplätze zu schaffen. Weitere Stationen der Bereisung waren der Besuch des Sozialzentrums Eggebek, wo sich die Abgeordneten über die Erfahrungen der Option im Rahmen der Umset- zung von Hartz IV informierten. Am Bernstorff Gymnasium Satrup stand das bilinguale Angebot im Mittelpunkt des Interesses. Der Arbeitskreis Innen und Recht besuchte das Amtsgericht Schleswig mit seiner besonderen Kompetenz im Bereich des zentralen Mahngerichts.