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Peter Lehnert zu Inaktivstellung des Feuerlöschschiffs: Das Schiff an sich ist kein Selbstzweck
Nr. 211/06 01. Juni 2006 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deInnenpolitik Peter Lehnert zu Inaktivstellung des Feuerlöschschiffs: Das Schiff an sich ist kein SelbstzweckZur vorläufigen Inaktivstellung des Feuerlöschschiffs „Kiel“ erklärte der Innenpoliti- sche Sprecher der CDU Landtagsfraktion Peter Lehnert, MdL: „Es ist unangemessen der Landeshauptstadt die Verantwortung für die entstandene Situation zuzuschieben. Zur Zeit herrscht ein extremer Mangel an Kapitänen. Stadt und Land treten in Konkurrenz zu privaten Reedern und Schiffeignern. Deshalb kön- nen qualifizierte Bewerber Monatsgehälter von bis zu 15.000 € fordern", so Lehnert. Eine so hohe Summe wäre nur gerechtfertigt, wenn die Brand- und Ölbekämpfung nicht auf anderem Wege gewährleistet werden könne. "Das Schiff an sich ist ja kein Selbstzweck - es geht um die Aufgabenerfüllung von Stadt, Land und Bund". Sowohl die Brand- als auch die Ölbekämpfung seien sichergestellt: "Schon bisher gab es durch Werftaufenthalte oder Erkrankungen immer wieder Situationen, in de- nen das Schiff nicht einsatzfähig war", so Lehnert. Darüber hinaus gebe es schon jetzt Konzepte, die die Aufgabenerfüllung ohne das Feuerwehrschiff sicherstellen. Vor diesem Hintergrund hätten die Stadt und das zuständige Ministerium für Land- wirtschaft, Umwelt und ländliche Räume die Entscheidung gefällt, das Feuerwehr- schiff vorübergehend aus dem Dienst zu nehmen.