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29.06.06 , 16:33 Uhr
B 90/Grüne

Angeliak Birk zur Einführung des Faches Wirtschaft und Politik in der Sekundarstufe I

PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 23 – Einführung des Faches Wirtschaft und Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Politik in der Sekundarstufe I Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin Telefax: 0431/988-1501 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mobil: 0172/541 83 53 Angelika Birk: E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.sh.gruene-fraktion.de

Nr. 309.06 / 29.06.06

Kritische Reflexion im Bereich Wirtschaft und Politik ist nicht erst ab 16. Lebensjahr
Unstrittig ist: Junge Leute sollen frühzeitig politische und wirtschaftliche Grundlagen in der Schule erlernen. Umso erstaunlicher ist die Organisation des entsprechenden Unter- richtsfaches.
In den Gymnasien wird es erst ab Klasse 11, d.h. also in der Oberstufe zum verbindli- chen Fach. In der Gesamtschule immerhin gibt es schon ab Klasse 7 das Fach Weltkun- de, das aus Elementen von Erdkunde, Geschichte und Wirtschaft und Politik besteht.
Nur an Haupt- und Realschulen ist schon in der Sekundarstufe I das Fach Wirtschaft und Politik verbindlich eingeführt. Dies macht ja auch Sinn, Jugendliche müssen während ih- rer Pflichtschulzeit demokratische Grundbildung und wirtschaftliches Verständnis erwer- ben.
Praktische Erfahrung und kritische Reflexion im Bereich Wirtschaft und Politik ist nicht erst ab 16. Lebensjahr unerlässlich, sondern soll Schritt für Schritt altersgemäß in jeder Schulphase erworben werden.
Es reicht nicht über Politikverdrossenheit, allgemeines Desinteresse an Wahlen und zu wenig gesellschaftliches Engagement zu klagen. Kinder und Jugendliche brauchen das Wissen und die Chance, sich gesellschaftlich zu artikulieren. Schleswig-Holstein ist schon vor über zehn Jahren bekannt geworden durch seine Demokratiekampagne für Kinder und Jugendliche. Diese sollte vor der Schule nicht halt machen.
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