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28.08.06 , 12:51 Uhr
B 90/Grüne

Karl-Martin Hentschel und Detlef Matthiessen zum AKW Brunsbüttel

PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Telefax: 0431/988-1501 Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.sh.gruene-fraktion.de

Nr. 349.06 / 28.08.06
Sicherheit des AKW Brunsbüttel:
Landesregierung muss im Sozialausschuss detailiert informieren
In der Sitzung der Reaktorsicherheitskommission musste der Betreiber Vatenfall zugeben, dass entgegen den bisherigen Behauptungen eine vergleichbare Störung wie im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark auch in Brunsbüttel auftreten kann. Dazu er- klären der Fraktionsvorsitzende Karl-Martin Hentschel und der energiepolitische Spre- cher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Detlef Matthiessen:
Es ist erschreckend, dass der Betreiber eines deutschen Atomkraftwerkes nach dem schweren Beinahe-Unglück in Schweden die Öffentlichkeit vier Wochen lang an der Na- se herumgeführt hat und wesentliche sicherheitstechnische Fragen unvollständig oder falsch beantwortet hat.
Wir Grüne haben deshalb beantragt, dass das Thema Sicherheit des Atomkraftwerks Brunsbüttel noch in dieser Woche im Sozialausschuss beraten wird und dass zu dieser Sitzung auch VertreterInnen des Bundesumweltministeriums und der Reaktorsicherheits- kommission eingeladen werden.
Wir fordern die Ministerin auf, in der Sozialausschusssitzung ausführlich und detailiert über alle Fragen der Sicherheit zu informieren. Die Sicherheit hat Vorrang vor allen ande- ren Aspekten.
Wir fordern die Landesregierung auf, die sofortige Abschaltung des Reaktors zu verfü- gen, bis alle technischen Fragen abgearbeitet und gegebenenfalls alle notwendigen Nachrüstungen umgesetzt sind.
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