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Verwaltungsregionen: Das Salami-Taktieren muss ein Ende haben
Pressemitteilung Nr. 107/2006Kiel, den 18.09.2006Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Verwaltungsregionen:Das Salami-Taktieren muss ein Ende habenZu den Äußerungen von Landtagspräsident Kayenburg zu den geplantenkommunalen Verwaltungsregionen und der Notwendigkeit einerKreisgebietsreform erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag Anke Spoorendonk:„Endlich sagt jemand ehrlich, worum es hier eigentlich geht. Die GroßeKoalition will die heutigen Kreise abschaffen. Statt dieses ehrlich zusagen und offen anzustreben macht die Landesregierung aber denirrsinnigen Umweg über die Verwaltungsregionen, die nur mehrBürokratie, weniger demokratische Selbstverwaltung und wenigerDurchblick für die Bürger bringen. Dieses Salami-Taktieren muss einEnde haben.Sämtliche Experten und Gutachten bestätigen, dass die Kreise sich als 2bürgernahe Verwaltungen bewährt haben und weitere Aufgaben vomLand übernehmen können. Statt einer Kreisgebietsreform benötigtSchleswig-Holstein endlich eine Gemeindegebietsreform, bei der dieüber 1000 Klein- und Kleinstgemeinden im Land zu größeren,handlungsfähigen Einheiten zusammengelegt werden. Da der GroßenKoalition hierfür aber der Mut fehlt, stellt sie die Reform auf den Kopfund fängt bei der Ebene an, die am besten funktioniert und amwenigsten Widerstand bietet. “