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Angelika Birk zur Hospizarbeit
PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500Weniger Bürokratie bei der Telefax: Mobil: 0431/988-1501 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Hospizförderung – Internet: www.sh.gruene-fraktion.deMehr Flexibilität für das Ehrenamt Nr. 398.06 / 21.09.06Die Grüne Landtagsfraktion hatte gestern, 20.9.2006, zu einem Fachgespräch zum Thema „Perspektiven der stationären Hospizarbeit in Schleswig-Holstein“ eingeladen. Die sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Angelika Birk, zieht ein Resümee:Schleswig-Holstein will Vorreiter in der Hospizversorgung werden. In dieser Zielsetzung stimmen alle Landtagsfraktionen und die Landesregierung überein. Wie dieses Ziel er- reicht werden kann, ist im Detail aber noch unklar.Aus diesem Grund habe ich die VertreterInnen der stationären Hospizarbeit zu einem Fachgespräch eingeladen. Die ehrenamtlich in der Begleitung Sterbender tätigen Men- schen brauchen noch mehr Unterstützung und Flexibilität. Es kann nicht sein, dass eh- renamtlich Tätige Leistungsnachweise erbringen müssen, schon gar nicht, wenn es um ein menschenwürdiges Sterben geht. Und es muss möglich sein, eine Sterbende lü- ckenlos zu begleiten – zu Hause, im Hospiz oder im Krankenhaus – durch dieselbe HospizbegleiterIn.Hospizarbeit braucht eine transparente, schnelle und verlässliche Finanzierung. Der Schwerpunkt des Engagements muss in der Pflege und der Begleitung der Sterbenden liegen, nicht in der Abwicklung von Anträgen und Verwaltungsverfahren. Das gilt sowohl für die ambulante als auch für die stationäre Hospizarbeit. Hier müssen sich insbeson- dere Krankenkassen und medizinischer Dienst flexibler zeigen.Eine weiteres Ergebnis des gestrigen Gespräches ist, dass wir den Dialog und die Ver- netzung zwischen dem ambulanten und stationären Bereich intensivieren müssen. För- dervereine, stationäre Hospize, Hospizinitiativen, Palliativstationen und ambulante Pfle- gedienste haben verschiedenen Probleme, aber sie können voneinander lernen und gemeinsam dafür sorgen, dass die zu betreuenden Menschen davon profitieren.In diesem Sinne werde ich mich im Rahmen der anstehenden Beratung im Sozialaus- schuss des Landtages für die Hospizarbeit in Schleswig-Holstein einsetzen. ***