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10.11.06 , 11:05 Uhr
Landtag

Landtagspräsident Kayenburg: „Lübeck ist ein Aushängeschild für unser Land“

158/2006 Kiel, 10. November 2006 Sperrfrist: 10. November, 18 Uhr



Landtagspräsident Kayenburg: „Lübeck ist ein Aushänge- schild für unser Land“
Kiel (SHL) – „Lübeck ist ein pulsierendes Kraftzentrum, dessen Zugkraft weit über die Region hinausreicht.“ Mit seinem wirtschaftlichen Potenzial und den Chancen, die es biete, sei es für die weitere Entwicklung Schleswig-Holsteins extrem wert- voll. Das Land brauche Lübeck. Diese Kernbotschaft aus der Landeshauptstadt Kiel hat Landtagspräsident Martin Kayenburg heute Abend (10.11.) beim traditio- nellen Martinigans-Essen der Lübecker Kaufmannschaft überbracht. Zugleich übermittelte Kayenburg die besten Grüße des sich auf dem Wege der Gesundung befindenden Ministerpräsidenten Carstensen.
Die Hansestadt sei im wirtschaftlichen, logistischen und wissenschaftlichen Kon- kurrenzkampf vielseitig und gut aufgestellt, befand der Landtagspräsident. Lübeck sei mit seiner facettenreichen Wissenslandschaft ein „starker Hochschulstandort“. Als besondere Stärke bezeichnete Kayenburg den Bereich des Technologietrans- fers, der gezielte Kooperationen mit Lübecker Unternehmen beinhalte. Eine erheb- liche Bedeutung komme auch dem Sektor Medizintechnik zu. Das Land wisse dies und habe diesen Bereich in den letzten Jahren mit drei Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm gefördert. Gerade wegen dieses medizinisch-wissenschaftlichen Schwerpunktes seien der Ministerpräsident und er der Auffassung, dass „auch ein neues Frauenhofer-Institut nach Schleswig-Holstein und zwar nach Lübeck gehört“, sagte Landtagspräsident Kayenburg. Das Institut solle sich mit dem Thema Lebenswissenschaften, insbe- sondere der Stammzellendifferenzierung beschäftigen. Unbestritten sei auch Lübecks bedeutende Transitfunktion für den Warenaus- tausch mit der Ostseeregion, so Kayenburg weiter. Durch steigende Güterum- schläge und wachsende Schiffsgrößen müsse die Hafen-Infrastruktur den künfti- gen Erfordernissen angepasst werden. Hier unterstütze das Land Lübeck bei der Bewältigung der Kosten. Als ein weiteres Plus Lübecks nannte der Landtagspräsident den kulturwirtschaftli- chen Aspekt. Die Hansestadt ziehe wegen ihrer Altstadt jährlich zigtausende Be- sucher an. Mann-Haus, Buddenbrook-Haus und künftig das Willy-Brandt-Haus seien Pfunde, mit denen Lübeck wuchern könne. Die Nordischen Filmtage und die Musik- und Kongresshalle zögen überregional Besucher an, die viel Wirtschafts- und Kaufkraft in die Stadt brächten. Kayenburg: „Lübeck ist ein Aushängeschild für unser Land. Darauf können wir alle stolz sein.“

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