Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

30.11.06 , 16:57 Uhr
CDU

Johannes Callsen zu TOP 23: Wirtschaftswachstum bringt auch Ausbildungsmarkt nach vorn

Nr. 418/06 30. November 2006


IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG
PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de
Es gilt das gesprochene Wort Wirtschaftspolitik Johannes Callsen zu TOP 23: Wirtschaftswachstum bringt auch Ausbildungsmarkt nach vorn Die spürbar bessere Stimmung in der Wirtschaft und über dem Bundestrend liegende Wachstumsraten in Schleswig-Holstein schlagen sich mittlerweile auch auf dem Ar- beitsmarkt nieder. So ist die Zahl der Arbeitslosen im November um 24.000 Perso- nen gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, über 11.000 neue sozialversiche- rungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse sind entstanden. Mehr Wirtschaftswachs- tum und mehr Arbeitsplätze, dies war und ist ein Kernziel der CDU-geführten Lan- desregierung und hier sind wir auf einem ausgesprochen guten Weg, den wir weiter unterstützen wollen.
Im Mittelpunkt unserer Anstrengungen stehen dabei die jungen Menschen, denen ein guter Start in das Berufsleben ermöglicht werden muss. Und auch hier bringt die bessere Lage in der Wirtschaft den jungen Menschen erkennbare Perspektiven: So ist die Jugendarbeitslosigkeit mit einem Minus von mehr als 22 Prozent deutlich ü- berproportional zurückgegangen. Auf dem Ausbildungsmarkt ist der Trend ebenfalls positiv. Bis Ende September waren bei den Agenturen für Arbeit 391 Ausbildungs- plätze mehr als im Vorjahr gemeldet, ein Anstieg um 2,7 %. Mit diesem Plus liegt Schleswig-Holstein deutlich besser als der Bundesdurchschnitt, wo die Zahl um 2,5 % zurückging. Diese Zunahme der gemeldeten Ausbildungsplätze ist ein großes Verdienst unserer mittelständischen Unternehmen, die damit erneut ihre Verantwor- tungsbereitschaft für die Schulabgänger unterstrichen haben. Ein Mehr an Ausbil- dungsplätzen allerdings ist auch erforderlich, denn auch die Zahl der gemeldeten Bewerber in Schleswig-Holstein ist deutlich angestiegen. Hier zeigt sich, dass wir weiterhin alle Kräfte bündeln müssen, um zusätzliche Ausbildungs- und Qualifizie- rungsmöglichkeiten für die Jugendlichen anzubieten.
Sieht man sich die Zahl der tatsächlich abgeschlossenen Ausbildungsverträge an, so waren es Ende Oktober 20.145 in allen Branchen in Schleswig-Holstein. Dies bedeu- tet ein Plus von 4,7 % gegenüber dem Vorjahr. Damit belegt Schleswig-Holstein auch in dieser Statistik bundesweit erneut einen Spitzenplatz.
Neben der besseren Stimmung in der Wirtschaft haben auch die vielfältigen Initiati- ven der Landesregierung dazu beigetragen, für etwas Entspannung auf dem Ausbil- dungsmarkt zu sorgen. Insbesondere das „Aktionsprogramm Ausbildung“ und die vom Wirtschaftsministerium geförderten Ausbildungsplatzakquisiteure bei den Kam- mern und anderen Trägern haben hierzu einen hervorragenden Beitrag geleistet.
Unser besonderes Augenmerk, und das haben wir in den vergangenen Debatten immer wieder deutlich gemacht, gilt den bisher unvermittelten Bewerbern – Ende September waren es landesweit 1.061 Jugendliche, die noch ohne Ausbildungsplatz waren. Ich bedanke mich an dieser Stelle insbesondere bei der Bundesagentur für Arbeit und den Kammern für die Durchführung der Nachvermittlungsaktionen, bei denen auch diesen Jugendlichen noch Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkei- ten aufgezeigt wurden. In zahlreichen Einzelgesprächen wurden die Jugendlichen beraten bzw. ihnen konkrete Ausbildungsplatzangebote gemacht. Auch das Ergebnis der Nachvermittlungsaktion kann sich nach meiner Bewertung durchaus sehen las- sen:
Nach Aussage der Kammern konnten allen erschienenen Bewerbern nach individuel- ler Beratung ein Qualifizierungsangebot gemacht werden.
Die endgültige Bilanz wird erst Ende des Jahres vorliegen und wir werden dann si- cher im Wirtschaftsausschuss im Detail darüber sprechen.
Unter dem Strich sind es insbesondere zwei Faktoren, die für die vergleichsweise gute Situation am Ausbildungsmarkt in Schleswig-Holstein verantwortlich sind: Zum einen die verbesserte wirtschaftliche Lage der Unternehmen, zum anderen das ge- meinsame und schlagkräftige Vorgehen von Wirtschaftsministerium, Agentur für Ar- beit und Kammern. Hierfür möchte ich allen Beteiligten meinen herzlichen Dank aus- sprechen.

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen